Sonntag, 25. Februar 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Zahl der Leiharbeiter um vier Prozent gestiegen
Evakuierung an Berliner Flughafen wegen Schimmelbefalls
BVA mahnt Krankenkassen wegen Software-Trickserei ab
Sinn warnt vor Macrons Plänen für Euro-Zone
BAMF fehlen 20.000 Plätze für Flüchtlinge in Integrationskursen
2. Bundesliga: Kaiserslautern verliert wieder
U-Boote wegen kaputter Batterien nicht einsatzfähig
Umfrage: Deutliche Mehrheit beurteilt Sicherheitslage positiv
Neue Bauverzögerungen am BER
Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen

Newsticker

12:47Zahl der Leiharbeiter um vier Prozent gestiegen
12:30De Maizière hält Vergrößerung des Innenministeriums für falsch
12:10Bundesregierung distanziert sich von Kelber nach Springer-Kritik
11:56Verbraucherschützer: Schufa-Bewertungen müssen transparenter werden
11:00Zwei Tote bei Unfall auf A 70 in Unterfranken
09:53Baden-Württemberg: 47-Jährige stirbt bei Verkehrsunfall
08:35CDU-Flügel uneins über künftige Ausrichtung der Partei
08:07Deutschland verliert Eishockey-Olympiafinale
08:00Jennifer Lawrence betreut Hotline gegen Missbrauch am Filmset
07:57++ EILMELDUNG ++ Deutsches Eishockey-Team verliert Olympiafinale
07:04Olympia-Gold für Viererbob-Pilot Friedrich
01:00Deutsche bezahlen im Urlaub am liebsten mit Bargeld
00:00AKK verzichtet auf Übergangsgeld
00:00Neuer Daimler-Großaktionär Li Shufu zu Besuch in Stuttgart
00:00Neue Bauverzögerungen am BER

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX ein leichtes Plus verbucht. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.483,79 Punkten berechnet, ein Zugewinn in Höhe von 0,18 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kräftige Kursgewinne von über drei Prozent gab es bis kurz vor Handelsschluss allerdings bei den Aktien von Telekom und Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

EU-Kommission: Anwälte sollen fragwürdige Steuerdeals melden


Euroscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Kommission will Rechtsanwälte, Banker und Wirtschaftsprüfer dazu verpflichten, sich am Kampf gegen Steuerflucht umfassend zu beteiligen: Sie sollen den Finanzbehörden "potenziell aggressive" Steuerdeals melden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf einen Gesetzesentwurf, den die Brüsseler Behörde am Mittwoch präsentieren will. Der Vorschlag ist eine Reaktion auf das Daten-Leak Panama Papers. Dieses hatte die zwielichtige Rolle von Banken und Anwaltskanzleien offenbart, die ihre Kunden dabei unterstützen, mit Hilfe illegaler Offshore-Konstrukte Steuern zu hinterziehen.

Mit ihrem Gesetzesvorschlag nimmt die EU-Kommission die sogenannten Vermittler ins Visier. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass ein deutscher Kunde sein Vermögen in eine Stiftung in Panama packen kann, ohne nach außen als Begünstigter aufzutreten. Die EU-Kommission will mit ihrem Gesetzesvorschlag gegen dieses Geschäftsgebaren vorgehen und den "gegenwärtigen Mangel an Transparenz" bekämpfen. Ziel sei es, dass die Finanzbehörden der EU-Staaten Informationen über Steuervermeidungsstrategien bereits bekommen bevor diese in Kraft treten. Dafür müssten die mit den Vorhaben befassten Personen die Behörden frühzeitig über fragwürdige Steuerdeals in Kenntnis setzen. Stimmen die EU-Staaten und das Europaparlament dem Gesetzesvorschlag der Brüsseler Behörde zu, wären Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und all jene, die mit "potenziell aggressiven Steuerabsprachen" zu tun haben, künftig gesetzlich dazu verpflichtet. Tun sie das nicht, verstießen sie gegen EU-Recht und machten sich damit strafbar. Die Finanzbehörden der Mitgliedsstaaten wären wiederum angehalten, im Zuge des automatischen Informationsaustausches EU-weit Daten und Erkenntnisse zu teilen. So könnten illegale Steuerabsprachen, die gleich mehrere Länder betreffen, leichter auffliegen. Der finanzpolitische Sprecher der Grünen im Europaparlament, Sven Giegold, begrüßt die Richtlinie der EU-Kommission. "Die Mitgliedsstaaten müssen den Vorschlag so schnell wie möglich umsetzen", fordert der Politiker. "Sie können jetzt beweisen, ob sie ernsthafte Konsequenzen aus den Skandalen ziehen wollen, welche die Panama Papers aufgedeckt haben." Kritik an dem Brüsseler Gesetzesvorhaben dürfte insbesondere von Rechtsanwälten kommen. Viele von ihnen werden sich wohl auch künftig auf ihre anwaltliche Schweigepflicht berufen wollen. Fraglich ist zudem, ob ausgerechnet jene Vermittler die Finanzbehörden über illegale Offshore-Konstrukte informieren, die sie selbst geschaffen haben - und an denen sie gut verdienen. Der entscheidende Unterschied wäre jedoch: Sie machten sich damit künftig strafbar.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 19.06.2017 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum