Dienstag, 27. Juni 2017
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Am Dienstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.671,02 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,78 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Gegen den Trend legten Bankentitel kräftig zu. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Brüssel stößt mit Vorschlägen zur Stärkung sozialer Rechte auf Kritik


EU-Kommission in Brüssel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die EU-Kommission stößt mit ihrer Initiative zur Stärkung der sozialen Rechte in Europa auf massive Kritik bei Arbeitgebern und Gewerkschaften in Deutschland. Die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) wirft der Kommission eine "Anmaßung von Kompetenzen" vor, die der EU-Vertrag nicht vorsehe: In einem Schreiben der BDA an den Bundestag, über das die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montag) berichten, heißt es, europäische Versprechungen, die - wenn überhaupt - nur auf nationaler Ebene realisiert werden können und dürften, "zerstören das Vertrauen in die EU und schwächen den europäischen Integrationsprozess". Die Kommission hatte vor wenigen Wochen Vorschläge für eine "Europäische Säule sozialer Rechte" vorgelegt, die für alle Europäer gelten soll - von guter Ausbildung bis zu fairen Löhnen.

Zu den konkreten Maßnahmen zählt ein Anrecht von Müttern und Vätern auf jeweils vier Monate Elternzeit und ein Recht auf Teilzeit und Rückkehr auf eine volle Stelle. Die deutschen Arbeitgeber betonen in ihrem Schreiben, die EU-Mitgliedsstaaten verfügten bereits heute über die weltweit am weitesten entwickelten Sozialsysteme. Europäische Volkswirtschaften könnten nur sozial leistungsfähig sein, wenn ihre Unternehmen im globalen Wettbewerb erfolgreich operierten. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Reiner Hoffmann, warf der Kommission dagegen vor, bei ihren Vorschlägen handele sich nur um "Absichtserklärungen", während die Kommission in der Praxis in Arbeitnehmerrechte negativ eingreife. Der DGB sei "enttäuscht über die Lieblosigkeit und Harmlosigkeit, mit der den Arbeitnehmern Soziales angeboten werden soll", heißt es den Funke-Zeitungen zufolge in einem Schreiben Hoffmanns an den Bundestag.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.06.2017 - 01:00 Uhr

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