Sonntag, 22. April 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Bundestagspräsident kündigt Wahlrechtsänderung an
Rendite von neuen Riester-Verträgen nahe Null
Streit um Familiennachzug geht weiter
Airbus-Rüstungschef warnt vor Kauf von US-Kampfflugzeugen
Offizielle Kriminalitätsrate fällt auf Tiefstwert
1. Bundesliga: Hamburg gewinnt gegen Freiburg
Emnid: SPD weiterhin bei 18 Prozent
Werbeausgaben von Lidl und Aldi auf Rekordniveau
Von der Leyen: Bundeswehr hätte bei Luftschlag mitmachen können
OPCW nimmt Proben in Syrien

Newsticker

16:09Juso-Chef Kühnert sieht SPD auf dem Weg der Erneuerung
15:242. Bundesliga: Düsseldorf schlägt Ingolstadt 3:0
14:49Spahn beharrt auf Senkung der Krankenkassenbeiträge
14:21Nahles neue SPD-Chefin
14:17++ EILMELDUNG ++ Nahles zur SPD-Vorsitzenden gewählt
14:02Paritätischer: Strategie im Umgang mit AfD ändern
13:28GdP gegen Seehofer-Pläne für Flüchtlingszentren
13:12Nahles-Kontrahentin Lange: SPD fehlt es an echter Erneuerung
12:21Bericht: Kritik in SPD-Führung an Russlandpolitik von Maas
11:59Mindestens 31 Tote bei Selbstmordanschlag in Kabul
11:29SPD-Parteitag soll neue Parteivorsitzende wählen
10:56Von der Leyen will Mehrheitsentscheidungen in der EU
10:22Handelsketten sparen bei Zucker und Salz
09:37Von der Leyen fordert harten Kurs gegenüber Russland
08:45Umweltministerin hält Fahrverbote für wahrscheinlich

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nach Auf und Ab am Ende mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.540,50 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Lufthansa-Aktien ließen bis kurz vor Handelsschluss mit fast zwei Prozent am kräftigsten nach. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gesamtmetall-Präsident gegen Aufweichung der 35-Stunden-Woche


Streik / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einer harten Tarifauseinandersetzung in der Metall- und Elektroindustrie um die Arbeitszeit. Wenn die IG Metall die 35-Stunden-Woche nach unten aufweichen wolle, werde der Fachkräftemangel in unverantwortlicher Weise verschärft, sagte Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Das zerschlägt nicht nur nachhaltig unseren wirtschaftlichen Erfolg, wir würden auch eine massive Tarifflucht erleben. Und Produktionsverlagerungen ins Ausland, weil die Arbeit hierzulande gar nicht mehr erledigt werden könnte", warnte Dulger.

Die IG Metall will ihre Forderung für die kommende Tarifrunde am 24. Oktober festlegen. Bei einem Arbeitszeitkongress Ende Juni hatte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann aber schon klar gemacht, dass Beschäftigte in bestimmten Lebenslagen ihre Arbeitszeit auch auf 28 Stunden absenken können sollten – mit Lohnausgleich. Auch in der Politik wird das Thema flexible Arbeitszeiten intensiv diskutiert Dulger warnt die Gewerkschaft aber, das Thema nicht zu überreizen: "Die IG Metall unterschätzt, dass das Thema Arbeitszeit auch bei vielen Unternehmen ebenso emotional aufgeladen ist", sagte er. Wenn Hofmann wegen der Arbeitszeit den Manteltarif öffne, werde er mit einer Vielzahl unterschiedlichster Gegenforderungen der Arbeitgeber konfrontiert werden. "Das wird ein unbeherrschbarer Prozess", prophezeit der Arbeitgeberpräsident. Er erinnert an die Auseinandersetzung um die 35-Stunden-Woche. Sie habe zum "größten volkswirtschaftlichen Schaden durch Arbeitskämpfe geführt, den wir in der Branche je hatten". Beim Thema Arbeitszeit setzt Dulger aber auch auf die Politik. So fordert er, die Bemessung der Höchstarbeitszeit von der täglichen auf eine wöchentliche Basis umzustellen. Und er macht sich für Steuerentlastungen stark: "Sobald einer meiner Mitarbeiter mehr arbeitet, nimmt der Fiskus ihm einen großen Teil des höheren Verdienstes weg. Die kalte Progression ist eine Ungerechtigkeit und gehört beseitigt, wir brauchen mehr Netto vom Brutto. Und der Soli muss weg."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 16.07.2017 - 20:53 Uhr

   © news25 2015 | Impressum