Freitag, 20. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Weißer Ring pocht auf Opferschutz bei öffentlicher Fahndung


Polizei / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Debatte über die öffentliche Fahndung mit Fotos von Missbrauchsopfern fordert die Opferorganisation Weißer Ring, dass das Wohl der Opfer an erster Stelle stehen muss. "Es ist ganz wichtig, dass bei allen Ermittlungsmaßnahmen das Wohl und der Schutz des Opfers einen besonders hohen Stellenwert einnehmen", sagte die Bundesgeschäftsführerin der Opferorganisation, Bianca Biwer, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). "Opfer dürfen durch Ermittlungen nicht noch zusätzlich zur Tat belastet werden."

Nach Ansicht des Weißen Rings müssen die Fahnder in jedem Einzelfall zwischen den Persönlichkeitsrechten und dem Schutz des Opfers abwägen. Erst wenn die Polizei alle anderen Möglichkeiten der Ermittlung ausgeschöpft habe, sei die öffentliche Fahndung mit Bildern gerechtfertigt. Die Geschäftsführerin sagte: "Dabei spielen auch Kriterien wie die Schwere der Straftat und die akute Gefahr, die vom Täter für das Opfer ausgeht, eine große Rolle." Im konkreten Fall hatte die Polizei das Foto eines vierjährigen Mädchens veröffentlicht, welches sexuell missbraucht worden sein soll. Ein Verdächtiger aus Niedersachsen wurde kurze Zeit später gefasst. Nach Ansicht des Weißen Rings rechtfertigt in diesem Fall der Erfolg das Vorgehen der Behörden. Der Verband bat alle Medien und Nutzer sozialer Netzwerke, dem Aufruf des Bundeskriminalamtes zu folgen und die Bilder zu löschen, "um dem Opfer und seinen Angehörigen weiteres Leid zu ersparen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 08:36 Uhr

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