Freitag, 20. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lufthansa erwägt Beteiligung am Flughafen Düsseldorf


Flughafen Düsseldorf / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Lufthansa beansprucht nach einer Übernahme großer Teile von Air Berlin eine deutlich größere Mitsprache am Flughafen Düsseldorf und schließt einen Einstieg als Gesellschafter nicht aus. "Ich möchte keine Variante einer vertieften Kooperation ausschließen. Tatsache ist, dass wir den halben Flughafen künftig für uns nutzen - also möchten wir auch mitgestalten", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Dabei erinnerte er daran, dass Lufthansa in München den Terminal Zwei gemeinsam mit der Flughafengesellschaft betreibe, was "exzellent" funktioniere. Dem Flughafen Düsseldorf stellte er kein gutes Zeugnis aus: "Der Flughafen muss wesentlich besser werden, damit es nicht weiterhin zu diesen extrem langen Wartezeiten kommt. Unter dem Chaos bei Gepäckausgabe und Sicherheitskontrollen leiden alle - Airlines wie Passagiere." Spohr kündigte für NRW eine Langstreckenoffensive des Ablegers Eurowings an. Ab Düsseldorf werde es eine Business-Class für Überseeflüge geben, damit man auch Geschäftsreisende stärker ansprechen könne. Als weitere Langstreckenziele ab NRW für Eurowings kündigt er an, "voraussichtlich" nach New York, Fort Myers und Los Angeles zu fliegen - alles frühere Ziele von Air Berlin. Dabei ließ er offen, ob diese Flüge ab Düsseldorf oder Köln starten: "Wir wollen bei Eurowings ab Sommer 2018 zehn Langstreckenjets einsetzen, davon mindestens sieben in NRW. Wir haben aber noch nicht entschieden, wie viele perspektivisch nach Düsseldorf kommen." Zurückhaltend gab er sich zur umstrittenen Kapazitätserweiterung des Flughafens Düsseldorf: "Eine allgemeine Kapazitätserweiterung wäre im Moment noch zu früh: Es gelingt ja nicht einmal, den jetzigen Verkehr pünktlich abzuwickeln."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 09:56 Uhr

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