Freitag, 20. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zeitung: EU-Unterhändler Barnier will London Übergangsphase anbieten


Fahnen von EU und Großbritannien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Brexit-Chefunterhändler der EU, Michel Barnier, will Großbritannien anbieten, nach dem EU-Austritt noch für eine Übergangszeit von zwei Jahren Mitglied im europäischen Binnenmarkt und in der Zollunion zu bleiben. Dafür müsse sich die Regierung in London allerdings zu ihren finanziellen Verpflichtungen gegenüber der EU bekennen und den Scheidungsvertrag unterzeichnen, berichtet das "Handelsblatt" (Freitag) unter Berufung auf EU-Diplomaten. In der Übergangszeit müsse das Vereinigte Königreich außerdem alle Pflichten eines EU-Mitglieds weiterhin erfüllen.

Barnier wolle am Freitag in der Sitzung der EU-Botschafter der Mitgliedsstaaten für die Übergangslösung werben. Frankreich und Deutschland hätten allerdings Bedenken, London bereits zu diesem Zeitpunkt ein solches Angebot zu machen. Die fünfte Runde der Brexit-Verhandlungen ging am Donnerstag weitgehend ergebnislos zu Ende. Barnier sprach von einer "Sackgasse". Die Übergangsphase könne ein Ausweg daraus sein, hieß es in Brüssel.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 17:38 Uhr

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