Freitag, 15. Dezember 2017
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Infratest: SPD fällt auf 20 Prozent
AfD-Fraktion fordert Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels
Israels Botschafter enttäuscht von Merkel
Israels Botschafter fordert Verbot des Verbrennens von Flaggen
Große Krankenkassen sehen Bürgerversicherung skeptisch
Dobrindt erteilt SPD-Plänen bei Familiennachzug Absage
Umfrage: 85 Prozent der Unternehmer wollen Steuerreform
Studie: Modeindustrie vernachlässigt Männer als Kundengruppe
CDU-Vize sieht "Vertrauensbasis" mit SPD für Große Koalition
Huber fordert zielgerichtete Zusammenarbeit von CSU-Doppelspitze

Newsticker

22:231. Bundesliga: Mönchengladbach gewinnt gegen Hamburg
22:10US-Börsen im Plus - Intel-Papiere vorne
21:48Österreich: Koalition aus ÖVP und FPÖ steht
20:292. Bundesliga: Braunschweig verliert gegen Düsseldorf
19:20Häftling aus Heilbronn büxt am Bodensee aus
18:20Seebeben der Stärke 6,8 vor indonesischer Insel Java
18:05Trittin: "AfD darf nicht Zünglein an der Waage werden"
18:00Ex-Monopolkommissionschef hält Kredit an Air Berlin für Fehler
18:00CDU plant neue Regeln für Verkauf von Lebensversicherungen
18:00Bildungsministerium: Studenten wenden weniger Zeit für Studium auf
18:00Personalrat stoppt Bodycam-Einsatz bei Bundespolizei
18:00G20-Gipfel: Polizei und Bundeswehr spähten mit Drohnen
18:00US-Gericht weist Milliardenklage gegen Deutsche Bank ab
18:00AfD stellt Glaser erneut zur Wahl als Bundestagsvizepräsident
17:49Strobl will Umgang mit jugendlichen Intensivtäter zum Thema machen

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 13.103,56 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,27 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktien von Eon, Adidas und der Münchener Rück standen kurz vor Handelsschluss mit über einem Prozent im Plus an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Chinas Entwicklungshilfe hat erhebliche positive Effekte


Chinesische Geldscheine / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Aufstieg Chinas zu einem der größten Geldgeber Afrikas und anderer Regionen hat anders als bislang oft angenommen offenbar erhebliche positive wirtschaftliche Effekte. Das geht aus einer Studie des Heidelberger Entwicklungsökonomen Axel Dreher und mehrerer internationaler Ko-Autoren hervor, über die die "F.A.Z. Woche" in ihrer aktuellen Ausgabe (Freitag) berichtet. Von China geförderte Entwicklungsprojekte steigern das Wirtschaftswachstum der Empfängerländer demnach genauso stark wie von den USA oder europäischen Ländern initiierte Projekte.

Negative Auswirkungen der chinesischen Aktivitäten auf die Entwicklungsarbeit anderer Geberländer gebe es nicht. Bislang konnte über die wirtschaftlichen Folgen der chinesischen Hilfen nur spekuliert werden. Fehlende Daten verhinderten eine systematische Analyse. Die Wissenschaftler konnten nun mehr als 4.300 Projekte mit einem Volumen von mehr als 350 Milliarden Dollar untersuchen, die China von 2000 bis 2014 umgesetzt hat. Ein zusätzliches Hilfsprojekt der Chinesen erhöhe das Wirtschaftswachstum in einem durchschnittlichen Empfängerland nach zwei Jahren um 0,7 Prozentpunkte, so die Studie. Damit schneidet China deutlich besser ab als die Weltbank - für deren Hilfsprojekte die Forscher überhaupt keinen positiven Wachstumseffekt feststellen konnten. Bislang stand die Volksrepublik im Ruf, in Afrika ausschließlich Eigeninteressen zu verfolgen und die Bemühungen anderer Helfer zu unterlaufen. Allerdings hat auch China noch Luft nach oben: Nur ein Viertel der chinesischen Gelder fließt in Projekte, die unter die offizielle Definition von Entwicklungshilfe ("ODA") fallen. Nur für diese Vorhaben, bei denen mindestens 25 Prozent des Geldes geschenkt werden, konnten die Forscher kurzfristige positive Effekt auf das Wirtschaftswachstum nachweisen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.10.2017 - 19:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum