Freitag, 20. Oktober 2017
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.990,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,41 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nachdem die katalanische Regionalregierung am Donnerstagmorgen ein weiteres Ultimatum der spanischen Zentralregierung zur Beendigung der Unabhängigkeitsbestrebungen verstreichen ließ, hatte der Index zunächst auffällig nachgelassen und diesen Verlust nicht mehr vollständig ausgleichen können. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Digital-Politiker Klingbeil kritisiert BSI


Tastatur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

SPD-Digital-Politiker Lars Klingbeil hat die Reaktion des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf den Bericht der "New York Times", demzufolge russische Hacker die Antivirus-Software Kaspersky zur Spionage genutzt haben soll, kritisiert. "Die schnelle Entwarnung des BSI erscheint voreilig und ist problematisch", sagte Klingbeil der "Bild" (Freitag). "Der bisherige Kenntnisstand lässt zu viele Fragen ungeklärt."

Das BSI hatte nur Stunden nach dem "New York Times"-Bericht erklärt, dass keine Warnung vor dem Einsatz von Kaspersky-Produkten vorgesehen sei, "da dem BSI keine Belege für ein Fehlverhalten des Unternehmens oder Schwachstellen in der Software vorliegen." Zudem gab das BSI zu, selbst Kaspersky-Produkte zu nutzen. "Die Erkenntnisse sind sehr ernst zu nehmen. Antivirensysteme haben sehr weitreichende Rechte auf sie Systeme und sind somit hochgradig angreifbar und kompromittierbar", warnte Klingbeil. "Deutschland ist schlecht aufgestellt und hat enormen Nachholbedarf. Wir brauchen dringend eine Kraftanstrengung bei IT-Sicherheit. Digitale Souveränität muss zurückgewonnen werden." Hintergrund ist die im September erfolge Anweisung des US-Heimatschutzministeriums an alle Behörden, die Verwendung von Kaspersky-Produkten aufgrund von Spionage durch staatliche russische Hacker einzustellen. Am Dienstag berichtete die "New York Times", dass israelische Geheimdienste bei einem Hack der Kaspersky-Software Aktivitäten russischer Spione entdeckt und diese an den US-Geheimdienst NSA weitergeleitet haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.10.2017 - 00:00 Uhr

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