Freitag, 21. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Metropolen Digitalisierungsgewinner - Ländliche Regionen abgehängt
Fahrgastrekord im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen
Laptop-Diebstahl im ICE gescheitert - Reisende setzen Täter fest
Keylogger an Dienstrechner der Berliner Polizei entdeckt
Verkehrsministerium bestätigt Beanstandungen von Luft-Messstellen
Bund will Wohngeld 2020 erhöhen
Von Notz: "Die CSU trollt mit ihrer Politik das ganze Land"
Prien: Fall Maaßen erzeugt "Großes Unbehagen" in der Union
RWE äußert sich zu Tod von Journalist im Hambacher Forst
DAX legt deutlich zu - Euro kräftig im Plus

Newsticker

06:23Metropolen Digitalisierungsgewinner - Ländliche Regionen abgehängt
06:01Umfrage: Sozialer Wohnungsbau besser als Mietpreisbremse
05:55Infratest sieht AfD erstmals als zweitstärkste Partei
05:44Deutsche Soldaten sind auf hoher See offline
05:25Breite Mehrheit gegen Syrien-Einsatz der Bundeswehr
04:12Merkel begrüßt Pläne für Einführung einer EU-Katastropheneinheit
03:09RWE will Hambacher Forst trotz Todesfall weiter roden
01:00Bestseller-Autorin Cecelia Ahern hatte Panikattacken
01:00SPD fordert vor Wohngipfel fünfjährigen Mietenstopp
00:14Ex-Vizepremier Nick Clegg fordert Aussetzen des Brexit-Prozesses
00:12Antisemitismusbeauftragter will Absage von Nahost-Konferenz
00:10Rechnungshof hält Zahlungen an Alt-Bundespräsidenten für überzogen
00:08Blume gegen Ende der Debatte über Migration
00:06SPD-Minister wollen Koalition nicht scheitern lassen
00:04CSU-Generalsekretär wirft Grünen "Wohlstandsverwahrlosung" vor

Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutliche Kursgewinne verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.326,48 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,88 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsende die Aktien von Continental, Covestro und Heidelbergcement. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gutachten: Deutschland kann wenig gegen Exportüberschuss tun


Containerschiff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschland hat kaum Möglichkeiten, seinen hohen Exportüberschuss zu senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) im Auftrag des Bundesfinanzministeriums (BMF). Die Wirkungen auf den Leistungsbilanzsaldo seien "begrenzt", heißt es in dem 40-seitigen Gutachten, über das das "Handelsblatt" berichtet.

"Eine einzelne Maßnahme könnte aufgrund von politischen oder technischen Hemmnissen wohl kaum in einem Umfang durchgeführt werden, der den Leistungsbilanzsaldo erheblich, zum Beispiel um zwei Prozentpunkte, reduzieren würde." Das IfW hat für Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) neun Maßnahmen durchgespielt, wie der hohe Handelsüberschuss abgebaut werden könnte. Dazu gehört ein schuldenfinanziertes Investitionsprogramm. Würde Deutschland sich um ein Prozent des BIP verschulden – das sind immerhin rund 31 Milliarden Euro – und die öffentlichen Investitionen entsprechend erhöhen, würde dies den Handelsüberschuss laut den IfW-Forschern im Jahr 2018 aber nur um 0,7 Prozentpunkte senken. Auch mittelfristig, mit Blick auf das Jahr 2021, würde diese Maßnahme keine höhere Wirkung erzielen. Noch weniger bringen laut der Studie Lohnerhöhungen oder eine Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB). Am vielversprechendsten für den Abbau des Überschusses ist laut dem Kieler IfW eine Steuerreform für Unternehmen. Schuldenfinanzierte Steuerentlastungen für die Bürger mit einem Umfang von einem Prozent des BIP (rund 31 Milliarden Euro) würden den Leistungsbilanzüberschuss um 0,4 Prozentpunkte senken, so das Gutachten. Wirkungsvoller wäre eine Senkung der Unternehmenssteuern im gleichen Umfang. Das würde den Überschuss im Jahr 2021 immerhin um 1,2 Prozentpunkte drosseln. Im vergangenen Jahr lag der Leistungsbilanzüberschuss bei 8,3 Prozent der Wirtschaftsleistung. Das ist deutlich über der Grenze von sechs Prozent, ab der die EU-Kommission eine potenzielle Gefahr für die Stabilität der Euro-Zone. Doch laut der Studie für das BMF kaum realistische Maßnahmen, mit der man den Handelsüberschuss schnell in Richtung des Richtwerts gebracht werden kann. Um die Leistungsbilanzüberschüsse bis 2021 um zwei Prozentpunkte zu senken, müssten die schuldenfinanzierten Investitionen um jährlich 90 Milliarden Euro erhöht werden, so die Studie. Bei den Steuererleichterungen für Unternehmen wären jährlich 60 Milliarden Euro Entlastung notwendig, um diese Wirkung auf die Leistungsbilanz zu erzielen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.10.2017 - 06:13 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung