Freitag, 19. Oktober 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 11.595 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,03 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel: "Trump ist der Vertreter der Anti-Moderne"


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesaußenminister hat Sigmar Gabriel hat schwere Vorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump erhoben und ihn persönlich attackiert: "Donald Trump ist der Vertreter der Anti-Moderne", sagte Gabriel dem "Handelsblatt" (Freitag). Der SPD-Politiker warf der US-Regierung vor, mit der Kehrtwende in der Iranpolitik die Kriegsgefahr im Nahen Osten zu erhöhen. Trump macht sich für neue Wirtschaftssanktionen gegen Iran stark, auch wenn dies das Ende des internationalen Atomabkommens mit Teheran bedeuten würde.

"Ein Ende des Atomabkommens mit Iran ist derzeit die größte außenpolitische Gefahr", warnte Gabriel. Das Verstörende an der Politik der USA sei, dass es dabei nicht um Außenpolitik gehe. Vielmehr gehe es um US-Innenpolitik, so der Außenminister: "Das Ziel Donald Trumps ist es, das zu zerstören, was unter seinem Vorgänger Obama mühevoll aufgebaut wurde: erst die Gesundheitsreform, dann das internationale Klimaabkommen und nun das Atomabkommen mit dem Iran. Außenpolitik wird damit degradiert zur Erfüllung der Wahlkampfpropaganda." Gabriel beklagt eine grundsätzliche Richtungsänderung der US-Politik: "Statt Weltoffenheit, nun Abschottung von der Welt. Statt gemeinsamer Verantwortung, jetzt `America first`. Statt fairem weltweiten Handel, nationale Deals. Statt der Stärke des internationalen Rechts, das internationale Recht des Stärkeren." Trumps Politik stehe für die "Missachtung des Vertrags" und "die Verachtung von Verhandlungsprozessen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.10.2017 - 18:06 Uhr

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