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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verband fürchtet Milliardenkosten durch EU-Sanierungsquote


Umbau einer Wohnung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Bundesverband der deutschen Wohnungsunternehmen GdW warnt vor den Folgen einer europaweiten Sanierungsquote für Mietwohnungen. "In Deutschland könnten die 750 kommunalen und öffentlichen Wohnungsunternehmen mit 2,3 Millionen Wohnungen von der geplanten verpflichtenden Sanierungsrate betroffen sein", schreibt der GdW gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund einem Brief an das EU-Parlament in Straßburg, berichtet die "Welt". Der zuständige Ausschuss des EU-Parlaments hatte vor einigen Tagen mehrheitlich dafür gestimmt, eine entsprechende Richtlinie so zu ändern, dass künftig jedes Jahr drei Prozent aller öffentlichen Wohnungen energetisch saniert werden müssten, um mehr Energie zu sparen.

In dem Schreiben appellieren die Verbände an die Parlamentarier, dem Änderungsantrag aus dem Ausschuss bei der Abstimmung im Plenum im Januar nicht zuzustimmen. Da die Vorschriften für energetische Sanierung in Deutschland ohnehin relativ streng seien, entstünden Kosten von 30.000 Euro pro Wohneinheit, heißt es in dem Brief. Das sorge für Mietsteigerungen von monatlich zwei Euro pro Quadratmeter. Die kommunalen Wohnungsgesellschaften, die auch einen großen Teil der Sozialwohnungen stellen sowie insgesamt mehr günstigen Wohnraum anbieten als private Unternehmen, bringen dem Bericht der "Welt" zufolge aktuell jährlich nur rund ein Prozent ihrer Bestände energetisch auf Stand. "Kommunale Unternehmen in Deutschland können bei der geforderten dreiprozentigen Sanierungsquote in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten, da sie selbst für die Finanzierung der Maßnahmen sorgen müssen", sagte die GdW-Referentin für Energie, Ingrid Vogler. "In Frankreich dagegen ist das kein Thema, da die Unternehmen des sozialen Wohnungsbaus dort rein staatlich finanziert sind. Das ist bei uns anders." Özgür Öner, Leiter des Brüsseler GdW-Büros, sagte: "Bei 28 verschiedenen Mitgliedstaaten mit völlig unterschiedlichen Wohnungsmärkten kann ein gut gemeinter Vorschlag im einem Land etwas Gutes bewirken, in einem anderen aber eine Katastrophe auslösen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.12.2017 - 00:00 Uhr

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