Donnerstag, 14. Dezember 2017
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Börse

Vor dem EZB-Zinsentscheid ist der DAX am Donnerstag mit einem Minus in den Handel gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit 13.111 Punkten berechnet, etwa 0,1 Prozent schwächer als bei Vortagesschluss. Aktien der Energieversorger Eon und RWE waren gegen den Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Opferbeauftragter verlangt Konsequenzen aus Weihnachtsmarktanschlag


Breitscheidplatz nach Anschlag auf Weihnachtsmarkt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Knapp ein Jahr nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz hat der Opferbeauftragte Kurt Beck (SPD) gefordert, Konsequenzen aus der Tat zu ziehen. Der Staat sei damals nicht ausreichend auf ein solches Ereignis vorbereitet gewesen, sagte Beck am Donnerstag im RBB-"Inforadio". Deshalb gelte es jetzt, aus den Erfahrungen Lehren zu ziehen: "Das ist zum Einen, von Anfang an Ansprechstellen am Ort des Geschehens so schnell wie möglich einzurichten, damit Menschen nicht umherirren, ihre Angehörigen suchen, erst nach drei Tagen teilweise erfahren haben, dass sie unter den Toten sind, in den Krankenhäusern selber gesucht haben."

Die Betroffenen müssten "unmittelbar in die Betreuung einer solchen Opferberatungsstelle übergeben werden, damit sie nicht selber mit all den Anträgen und all den Fragen, ohne Hilfe und ohne Unterstützung dastehen". Beck schlägt außerdem vor, eine Opferberatungsstelle Stand-by zu halten. Diese Mitarbeiter müssten immer auf dem aktuellen Stand des Entschädigungsrechtes und aller anderen Regelungen sein. Kritik übte der Opferbeauftragte daran, dass das Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Angehörigen der Opfer erst am 18. Dezember stattfinden wird. Das sei aus Sicht der Betroffenen zu spät: "Man hat halt seitens der Betroffenen gesehen, wie in Frankreich reagiert worden ist. Dort hat der französische Präsident ja eine öffentliche Trauerfeier mit Ansprache, mit Gedenkveranstaltung und Gottesdienst besucht und mit den Betroffenen geredet. Und ähnliches ist auch anderswo in Europa geschehen. Also insoweit hat man einen Mangel empfunden."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.12.2017 - 08:41 Uhr

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