Dienstag, 16. Oktober 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Mesale Tolu verlangt von Bundesregierung Härte gegenüber Türkei


Recep Tayyip Erdogan und Angela Merkel am 04.02.2014 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Journalistin Mesale Tolu hat die Bundesregierung nach ihrer Entlassung aus der türkischen Untersuchungshaft dazu aufgefordert, den Druck gegenüber Ankara aufrechtzuerhalten. Deniz Yücel und etwa 150 weitere Journalisten säßen noch immer in der Türkei im Gefängnis. "Wir dürfen jetzt nicht wegsehen", sagte Tolu dem "Spiegel".

Die türkische Regierung sucht nach Monaten der Krise die Nähe zu Deutschland und Europa. Der freundlichere Ton in den Gesprächen zwischen beiden Ländern habe wohl dazu beigetragen, dass sie aus dem Gefängnis freigekommen sei, so Tolu. "Aber deshalb ist jetzt nicht alles wieder gut." Die Türkei werde nach wie vor durch Notstandsgesetze regiert. "Ich erwarte von der Bundesregierung, dass sie sich für die Opfer von Menschenrechtsverletzungen einsetzt." Wegen des Verdachts auf Mitgliedschaft in einer Terrororganisation saß Tolu siebeneinhalb Monate in Istanbul in Untersuchungshaft – gemeinsam mit ihrem kleinen Sohn. Kurz vor Weihnachten kam sie frei. Der Prozess gegen sie wird im April fortgesetzt. Den türkischen Behörden machte Tolu schwere Vorwürfe. Die Untersuchungshaft werde missbraucht, um Regierungskritiker zu bestrafen: "Die Regierung versucht, mithilfe der Justiz den Journalismus zu kriminalisieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.01.2018 - 18:00 Uhr

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