Mittwoch, 16. Januar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Labour Party stellt Misstrauensantrag gegen May
DAX startet nach Brexit-Abstimmung kaum verändert
Briefe gegen Nord Stream 2: US-Botschafter weist Vorwürfe zurück
Oppermann will umfassende Wahlrechtsreform
Bericht: SPD verliert 2018 in großem Umfang Mitglieder
SPD-Spitzenkandidat für Europawahl besorgt über Brexit-Votum
Lindholz warnt vor Instrumentalisierung des Verfassungsschutzes
DAX am Mittag leicht im Minus - Lufthansa vorne
Walter Riester verlangt von SPD mehr Mut zu grundlegenden Reformen
Studie: Pflegebeitrag wird weiter steigen

Newsticker

20:20May übersteht Misstrauensvotum
20:17++ EILMELDUNG ++ May gewinnt Misstrauensvotum
19:36Manager richten Brexit-Appell an Politik
19:21Kohleausstieg: Laschet wertet Spitzentreffen als "positives Signal"
18:57Bericht: Banken fürchten zusätzliche Vorgaben bei neuer Schnittstelle
18:30Lottozahlen vom Mittwoch (16.01.2019)
18:25EU will Wolfsschaden an Schafherden erstatten
17:55Bundesnetzagentur leitet Aufsichtsverfahren gegen BEV Energie ein
17:53DAX legt zu - Deutsche Bank mit kräftigem Kurssprung
16:50Sturgeon will Verbleib Schottlands in EU
15:55Mirjam Pressler ist tot
14:55Umfrage: Mehrheit der Deutschen für zweites Brexit-Referendum
14:46Kipping kritisiert Heil wegen Festhalten an Hartz-IV-Sanktionen
14:41EVP-Fraktionschef sieht keine Brexit-Lösung "ohne Schaden"
14:32Walter Riester verlangt von SPD mehr Mut zu grundlegenden Reformen

Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.931,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,36 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Bank mit einem kräftigen Kurssprung von über acht Prozent im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Spaniens Außenminister schließt Rückkehr von Puigdemont ins Amt aus


Carles Puigdemont am 10.10.2017 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der spanische Außenminister Alfonso Dastis hat eine Rückkehr des abgesetzten katalanischen Präsidenten Carles Puigdemont ins Amt ausgeschlossen. "Ich persönlich halte es für eine reine Fantasie des Herrn Puigdemont, zu glauben, aus der Ferne regieren zu können - selbst wenn es nur eine Region ist. Das erscheint mir wenig realistisch", sagte Dastis der "Welt" (Samstagausgabe).

Wenn der derzeit im belgischen Exil befindliche Puigdemont Präsident Kataloniens sein wolle, müsse er nach Barcelona zurückkehren. "Dann wird Puigdemont in Haft kommen, wo ihn ein Prozess für die Verbrechen erwartet, die ihm vorgeworfen werden", sagte Dastis. Ende Oktober hatte Katalonien seine Unabhängigkeit erklärt, daraufhin hatte die spanische Zentralregierung unter Anwendung des Verfassungsartikels 155 die Regionalregierung abgesetzt und Neuwahlen für Ende Dezember ausgerufen. Im neu gewählten Parlament von Katalonien, das am 17. Januar erstmals zusammenkommt, haben die Separatisten wieder die absolute Mehrheit. Einige der Abgeordneten sitzen im Gefängnis. Puigdemont, der Anspruch auf eine erneute Präsidentschaft in Katalonien erhebt, will im belgischen Exil bleiben und möglicherweise per Videoschaltung an seiner Amtseinführung teilnehmen. Das sei eine Frage, über die zunächst das katalanische Parlament mit Blick auf die Gesetzgebung entscheiden müsse, sagte der spanische Außenminister. Sobald Katalonien eine neue Regierung gebildet habe, würde der Artikel 155 wieder aufgehoben, sagte Dastis. "Wenn sich die neue separatistische Regionalregierung an die Gesetze hält, dann wird die Zentralregierung in Madrid natürlich bereit sein, mit ihr zusammenzuarbeiten und zu reden", sagte Dastis. Wenn die nächste Regierung Kataloniens aber wieder die Unabhängigkeit erklären wolle, dann müsse Madrid erneut eingreifen. Der spanische Außenminister sagte außerdem, er unterstütze die EU-Reformvorschläge des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. "Es wäre gut, einen gemeinsamen Haushalt zu haben in Europa, um Wirtschaftskrisen besser zu überstehen, es wäre gut, eine zentrale europäische Autorität für Finanzpolitik zu haben, so etwas wie eine Hohe Vertretung für den Euro", sagte er. Zugleich fordert er eine Veränderung der Austeritätspolitik. "Man braucht einen stabilen Haushalt, aber das heißt nicht, dass man mit der Sparpolitik übertreiben sollte", sagte Dastis. Eine Weigerung einiger EU-Staaten wie Ungarn und der anderen Visegrad-Länder, Flüchtlinge aus anderen EU-Staaten zu übernehmen, kritisiert der spanische Außenminister. "Wir stimmen nicht mit den Prinzipien des ungarischen Premiers überein, dass man eine geschlossene Gesellschaft mit einer sehr bestimmten Identität brauche", sagte er. Deswegen könne es auch keine akzeptable Möglichkeit sein, dass einige Staaten sich künftig von Verantwortung freikaufen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.01.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung