Mittwoch, 16. Januar 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.931,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,36 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Bank mit einem kräftigen Kurssprung von über acht Prozent im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Iran-Atomabkommen: Asselborn weist Trump-Forderung zurück


Donald Trump / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn hat die Forderung von US-Präsident Donald Trump an die Europäer scharf zurückgewiesen, beim Atomabkommen in den kommenden vier Monaten zusammen mit den USA eine einseitige Verschärfung der Auflagen an den Iran durchzusetzen. "Mit einem Ultimatum zu operieren führt zu nichts", sagte Asselborn der "Welt am Sonntag". Er fügte hinzu: "Multilaterale Abkommen wie das Atomabkommen dürfen nicht einfach kaputt gemacht werden. Ein Abbruch des Nuklearabkommens mit dem Iran führt nicht zu mehr Stabilität, sondern würde im Gegenteil den Weltfrieden gefährden."

Neue Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, wie Trump sie ins Spiel gebracht hatte, würden auch "vor allem den jungen Menschen in dem Land die Perspektive einer besseren sozialen Lage nehmen und zu einer weiteren Radikalisierung führen", sagte Asselborn. Er rief die Europäer zugleich auf, am Nuklearabkommen mit Teheran festzuhalten: "Wir müssen als Europäer zu dem Nuklearabkommen stehen. Unser Ziel ist und bleibt, dass der Iran keine Atomwaffen in der Hand hat und dass sich die nukleare Spirale im Nahen Osten und in anderen Regionen nicht weiterdreht." Asselborn erinnerte Trump an den multilateralen Charakter des Abkommens: "Das Atomabkommen ist keine bilaterale Vereinbarung zwischen Teheran und dem Washington, sondern basiert auf einer Resolution des Weltsicherheitsrates." Eine härtere Gangart gegenüber Teheran sei nur möglich, wenn der Iran das Abkommen breche. "Das ist aber nicht der Fall. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat bisher immer bestätigt, dass sich das Land an die Vereinbarungen hält."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.01.2018 - 14:00 Uhr

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