Sonntag, 20. Januar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kofi Annan will nicht mit Trump auf Twitter streiten


Twitter-Nutzer an einem Computer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Friedennobelpreisträger und ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan hat kein Interesse an einem Schlagabtausch mit US-Präsident Donald Trump in den Sozialen Medien. "Ich werde nicht mit Trump auf Twitter streiten", sagte Kofi Annan der "Welt am Sonntag". "Ich bin kein Follower von Trump, weder im digitalen, noch im übertragenen Sinn."

Annan, der zwei Amtszeiten lang Generalsekretär der Vereinten Nationen von 1997 bis 2006 war, beklagt einen Sittenverfall in der Politik, den Trump durch sein ständiges twittern ausgelöst habe. "Ich finde es sehr verstörend, dass wir uns alle schon daran gewöhnt haben", sagte der 79-Jährige der Zeitung, "eine politische Führungspersönlichkeit muss ein Vorbild sein. Der US-Präsident allemal." Vor allem Politiker müssten begreifen, dass Wörter aufpeitschen und aufreizen könnten, dass sie Explosionen herbeiführen könnten. "Deshalb müssen Politiker in besonderem Maße auf ihre Wortwahl achten", sagte Annan weiter. "Wenn nun ein Präsident ständig tweetet und niemand so genau weiß, was er als nächstes schreiben könnte, wenn seine Tweets bisweilen sogar den Richtlinien seiner Regierung widersprechen - dann führt das zu großer Verwirrung", sagte Annan "Welt am Sonntag", "die Menschen, ebenso wie andere Regierungen, wissen nicht mehr, was sie glauben sollen. Sie wissen nicht mehr, wofür die US-Regierung heute steht." Annan, der am Donnerstag kommender Woche zum Auftakt der Münchener Sicherheitskonferenz eine Rede über die Bedrohung der Demokratie halten wird, kommt zu einer bitteren Einschätzung der Vereinigten Staaten. "Unter Trumps Führung verliert Amerika all die moralischen und rechtlichen Prinzipien, für die es so viele Jahre stand", sagte er der Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.02.2018 - 08:00 Uhr

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