Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Zahl der Leiharbeiter um vier Prozent gestiegen


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Zahl der Leiharbeiter in Deutschland ist zuletzt gestiegen: Zwischen Juli 2016 und Juli 2017 waren im Schnitt 1,01 Millionen Menschen in der sogenannten Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt – 34.000 oder vier Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus neuen Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, berichtet das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). Ende Juli 2017 gab es 1,13 Millionen Beschäftigungsverhältnisse zwischen Leiharbeitsfirmen und Leiharbeitnehmern – ein gutes Drittel davon bestand seit mindestens 18 Monaten, ein Fünftel zwischen neun und unter 18 Monaten.

"Gerade für Menschen ohne Abschluss oder mit geringer Qualifikation kann die Zeitarbeit ein Einstieg in den Arbeitsmarkt sein", sagte eine BA-Sprecherin dem RND. Bei Leiharbeitern ist der Anteil der Personen ohne Berufsabschluss mit 27 Prozent deutlich höher als im Schnitt aller Beschäftigten (16 Prozent). Von den rund 1,9 Millionen Arbeitslosen, die zwischen November 2016 und Oktober 2017 einen sozialversicherungspflichtigen Job am ersten Arbeitsmarkt aufgenommen haben, war fast jeder fünfte (358.000) in der Zeitarbeit beschäftigt. Laut Bundesagentur fanden in diesem Zeitraum auch 15.000 Arbeitslose aus den wichtigsten Asyl-Herkunftsländern einen Job als Leiharbeiter. Gut vier von zehn Zeitarbeitern war zwischen Juli 2016 und Juni 2017 in der Produktion tätig, knapp jeder dritte – etwa in der Sicherheits- und Reinigungsbranche - in einem wirtschaftlichen Dienstleistungsberuf. Mit 1.816 Euro brutto im Monat liegt der mittlere Verdienst von Leiharbeitern um 42 Prozent niedriger als bei allen sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten. FDP-Arbeitsmarktexperte Johannes Vogel sagte dem RND, Zeitarbeit biete gerade denjenigen eine Einstiegschance in die Berufswelt, die es sonst schwer hätten - etwa gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen. "Zwei von drei Zeitarbeitern kommen aus der Beschäftigungslosigkeit und jeder Fünfte, der die Arbeitslosigkeit überhaupt verlässt, findet in der Zeitarbeit eine sozialversicherungspflichtige Anstellung", so Vogel weiter. AfD-Arbeitsmarktexperte Jürgen Pohl sagte dem RND, durch die Politik von SPD und CDU seien der Leiharbeitssektor und die soziale Ungerechtigkeit nochmals gewachsen: "Die Ausweitung der Leiharbeit verfestigt den Niedriglohnsektor weiter und verschärft die Spannungen in der Gesellschaft."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.02.2018 - 12:47 Uhr

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