Sonntag, 22. Juli 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Wochenausklang Kursverluste verzeichnet. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.561,42 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,98 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Erneut sorgte der Handelsstreit zwischen den USA und China für schlechte Stimmung bei den Anlegern. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lienen: Terminhatz schuld an mentaler Ausbeutung der Fußballer


Mannschaftsbus des FC Bayern / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige Bundesligaspieler Ewald Lienen macht die Terminhatz im Profifußball mitverantwortlich dafür, dass Profis unter der Anspannung zermürbt werden. "Wir haben es geschafft, das Produkt auszuweiten, um möglichst viel Geld herauszupressen. Und das wird auf dem Rücken der Spieler ausgetragen", sagte Lienen dem "Spiegel".

"Die müssen jetzt bisweilen über 60 Pflichtspiele pro Saison austragen, sie werden ausgelutscht. Dieser Raubbau an der mentalen Kraft der Spieler ist unverantwortlich." Lienen war einer der ersten Profitrainer von Weltmeister Per Mertesacker, der im "Spiegel" offenbarte, wie er unter dem hohen Druck des Profifußballs gelitten hat. Lienen, der jetzt Technischer Direktor beim FC St. Pauli ist, kritisiert zudem, dass man sich im Fußball zu wenig bemühe, "völlig wertfrei herauszufinden, wie die Spieler eigentlich ticken. Es reicht nicht aus, im Training nur die physische Seite zu verbessern." Im Tagesgeschäft gehe vieles unter, und man habe erst jetzt gelernt, dass die Spieler "vieles dafür tun, ihre wahren Empfindungen zu verbergen. Auch aus der Angst heraus, nicht mehr aufgestellt zu werden. Das führt dann dazu, dass man als Trainer zu viel verlangt, ohne es zu wissen". Lienen sagt, es sei eine "sehr mutige Entscheidung von Per gewesen, seine persönliche Situation öffentlich zu schildern. Wir haben nun eine große Chance, etwas zu verändern. Es ist ein verdienstvoller Anstoß, da die Hemmschwelle nun kleiner geworden ist, über das Thema zu reden".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.03.2018 - 08:00 Uhr

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