Sonntag, 21. Oktober 2018
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundesumweltministerin: Robbenjagd bleibt verboten


Svenja Schulze / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat vor einer internationalen Konferenz zum Schutz des Wattenmeers Forderungen nach Wiederaufnahme der Robbenjagd zurückgewiesen. "Robben und damit auch Seehunde sind streng geschützte Arten. Sie gehören zum Ökosystem Wattenmeer, und wir sind froh, dass sich die Bestände erholt haben", sagte Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

"Der entscheidende Faktor für den schlechten Zustand vieler Fischbestände ist vor allem die Fischerei selbst", sagte die Ministerin. Sie wies darauf hin, dass sich durch den Schutz der Lebensräume in den Wattenmeer-Nationalparken der Robbenbestand nach dem verheerenden Virenbefall in den 90er-Jahren gut erholt habe. Etwa 38.000 Seehunde und 5.500 Kegelrobben seien 2017 im gesamten Weltnaturerbe Wattenmeer gezählt worden. Das ist das höchste Niveau seit Beginn der Zählungen im Jahr 1975. Die SPD-Politikerin hat ferner bekräftigt, dass Windräder im Wattenmeer weiterhin verboten seien. Aktuell gebe es in Nord- und Ostsee rund 1.000 Windkraftanlagen mit einer Leistung von insgesamt umgerechnet rund fünf Atomkraftwerken. "Das wollen wir bis 2025 fast verdoppeln, um das Klima zu schützen. Aber dabei ist klar: Das Wattenmeer ist tabu für Windräder - und das soll auch so bleiben", erklärte sie. Es gebe genügend geeignete Flächen für Offshore-Windräder außerhalb der Schutzgebiete in Nord- und Ostsee. Derzeit lägen die Anlagen im Durchschnitt 70 Kilometer vom Festland entfernt. "Wir achten darauf, dass Windparks möglichst an solchen Orten und in solchen Jahreszeiten entstehen, wo sie Zugvögel oder Schweinswale möglichst wenig stören", so Schulze. In Leeuwarden werden am Donnerstag Delegationen aus Deutschland, Dänemark und den Niederlanden zu einer Konferenz zusammenkommen und im 40. Jahr der Trilateralen Wattenmeer-Zusammenarbeit unter anderem über die Themen Meeresmüll und Nitratbelastung beraten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 17.05.2018 - 09:52 Uhr

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