Dienstag, 22. Januar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.070 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BAMF hat keinen Leitfaden für Befragung von Flüchtlingen


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Skandal um unrechtmäßig ausgestellte Asylgenehmigungen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) werden weitere organisatorische Mängel in der Behörde öffentlich. Wie das Nachrichtenmagazin Focus meldet, gibt es keine auf die jeweiligen Herkunftsländer der Asylbewerber zugeschnittenen standardisierten Fragenkataloge in der Behörde. Jeder Mitarbeiter könne Antragsteller fragen, was und wie er wolle.

Außerdem gebe es auch keine konkreten Regelungen, ab wann der Verfassungsschutz über einen potentiell gefährlichen Flüchtling informiert werden müsse. Ein systematisches Controlling sei in der Behörde so unmöglich. Focus beruft sich dabei auf Behörden- und Berliner Sicherheitskreise. Hintergrund der Probleme sei ein interner Richtungsstreit zwischen Vertretern einer sehr liberalen Flüchtlingspolitik und Hardlinern innerhalb des BAMF, hieß es. Auf Focus-Anfrage bestätigte eine BAMF-Sprecherin, dass es für die einzelnen Herkunftsländer keine festen Fragenkataloge gebe. Fragen zu den spezifischen Herkunftsländern würden auf der Grundlage von sogenannten Leitsätzen für das jeweilige Land gestellt werden. Diese Leitsätze seien aber Verschlusssache. Weiterhin erklärte die Sprecherin, dass "Erkenntnisse aus den Verfahren im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen während des gesamten Prozesses immer wieder mit den Sicherheitsbehörden abgeglichen" würden und es eine Dienstanweisung dazu gebe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.05.2018 - 09:38 Uhr

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