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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.070 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schriftsteller Liao Yiwu kritisiert Papst Franziskus


Papst Franziskus am 24.12.2015 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels, Liao Yiwu, hat Papst Franziskus scharf dafür kritisiert, dass er ein Abkommen mit Chinas Regierung anstrebt. Er sei "der bisher schlechteste Papst der Geschichte", sagte der chinesische Schriftsteller der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Der Vatikan sei seit Längerem mit der Pekinger Regierung in Verhandlungen zum Status der katholischen Minderheit im Land.

Damit bringe Franziskus "die nicht staatlich reglementierten Christen in Bedrängnis". Papst Johannes Paul II. habe den verfolgten Christen in den kommunistischen Systemen immer Hoffnung gemacht. Aus Sicht der Staatsführung Chinas seien alle Christen, die sich nicht registrieren und überwachen ließen, Feinde des Systems. Mit dieser Regierung dürfe der Papst nicht zusammenarbeiten: "Wer mit dem Teufel eine Vereinbarung trifft, befleckt seine weiße Weste", sagte Liao. Unterdessen sieht der Papstbiograph Marco Politi die katholische Kirche derzeit im Krieg mit sich selbst. "Im Moment herrscht in der Kirche ein Bürgerkrieg im Untergrund zwischen den Reformfreudigen und den Konservativen", sagte Politi der "Zeit"-Beilage. Papst Franziskus stehe in der zweiten Halbzeit seines Pontifikats unter dem Druck der konservativen Kräfte. "Deshalb macht der Papst jetzt einen Schritt vorwärts und einen zurück." In der vergangenen Woche hatte der Papst überraschend das Vorhaben der Deutschen Bischofskonferenz gestoppt, die Kommunion für protestantische Ehepartner zu öffnen. Franziskus spüre, dass er auf Weltebene nicht genügend Bischöfe für eine generelle Reformlinie hinter sich habe, sagte Politi. "Der Vatikan hat Angst vor Spaltung, es ist seine größte Angst."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.06.2018 - 11:58 Uhr

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