Sonntag, 20. Januar 2019
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Niedersachsens Innenminister kritisiert DPolG-Chef Wendt


Rainer Wendt / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hat den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, für seinen Facebook-Beitrag zum Mordfall Susanna gerügt. "Die Aussagen von Herrn Wendt sind für einen Gewerkschaftsvorsitzenden und nicht zuletzt für einen Polizeibeamten, der dem Rechtsstaat per Amtseid verpflichtet ist, völlig verfehlt", sagte der SPD-Politiker der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Wendt hatte mit einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite für Empörung gesorgt.

In dem Text zum Mord an der 14-jährigen Mainzerin Susanna F. äußerte sich der Gewerkschaftsvorsitzende verächtlich über den Rechtsstaat sowie über Gerichtsverfahren und schrieb über die Täter, sie sollten "in der Hölle schmoren". Die Kritik nannte Wendt in der Zeitung "weit überzogen". Er sagte: "Ich möchte, dass der Täter eine harte Strafe bekommt und diese auch so empfindet. Dafür habe ich die Metapher `in der Hölle schmoren` genutzt, die jeder kennt." Zudem habe er auf seinen Facebook-Beitrag, der nach wie vor auf der Seite stehe, "große positive Resonanz bekommen". Pistorius verwies darauf, dass Wendt an der Spitze der DPolG stehe, die als Gewerkschaft die Interessen von fast hunderttausend rechtschaffenen Polizisten vertrete. "In dieser Position darf er sich nach meinem Verständnis solche Aussagen nicht leisten", sagte Pistorius. "Erst recht nicht in Zeiten einer durch die Wut des rechten und rechtspopulistischen Spektrums aufgeladenen Sprache." Pistorius forderte alle Vertreter des demokratischen Spektrums dazu auf, auch emotionale Themen wie etwa diesen Fall mit angemessenen Worten zu bewerten, so furchtbar die Vorwürfe auch seien. In dem bereits am 7. Juni geposteten Facebook-Beitrag schrieb Wendt über den Mordfall. Insbesondere der Schluss seines Beitrags, in dem er sich mit den Tätern befasst, rief Kritik hervor. Dieser lautete: "Und meine Gedanken sind auch bei den Tätern. Will ich sie wirklich vor einem unserer Gerichte stehen sehen? Mit höhnischem Grinsen für das Opfer und Verachtung für unser Land im Gesicht? Will ich wirklich erleben, wie Gutachter und Anwälte relativieren, verharmlosen und zu erklären versuchen, was nicht erklärbar ist? In der Hölle sollen sie schmoren. Das will ich."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.06.2018 - 07:31 Uhr

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