Dienstag, 20. November 2018
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.244,54 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,85 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Linde, Volkswagen und RWE. Die Wertpapiere von Fresenius, SAP und Wirecard standen kurz vor Handelsschluss am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Umweltministerin: Deutsche Klimaziele werden stärker verfehlt


Heizkraftwerk / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutschland muss sich darauf einstellen, seine Klimaziele noch stärker zu verfehlen als bislang gedacht. "Die Annahmen, die da zugrundeliegen, sind leider nicht so wahrscheinlich", sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). "Vor allem wurde überschätzt, was die bisherigen Maßnahmen bewirken. Sie reichen schlicht nicht."

Erst vorige Woche hatte die Bundesregierung in ihrem Klimaschutzbericht eingeräumt, dass Deutschland bis 2020 statt der angestrebten 40 Prozent weniger Treibhausgase nur 32 Prozent Minderung gegenüber 1990 erreichen kann. Es könne "sogar noch schlimmer kommen", sagte die SPD-Politikerin nun. Mittlerweile hätten viele andere Länder beim Klimaschutz aufgeholt. "Vorreiter waren wir mal, über viele Jahre", sagte Schulze. "Aber wir sind zu lange stehen geblieben." Damit drohten Deutschland nun "peinliche" Konsequenzen. So müsse sich die Bundesrepublik bei anderen Ländern "freikaufen", weil sie die EU-Ziele nicht einhalte. Schon deshalb brauche es gesetzliche Regeln für die Einhaltung der Klimaziele. Sie gehe aber davon aus, dass auch Angela Merkel Druck mache. "Ich glaube nicht, dass die Kanzlerin zulassen kann, dass wir uns international weiterhin komplett blamieren", sagte Schulze. Von diesem Montag an ist sie Gastgeberin des Petersberger Klimadialogs, eines Treffens von mehr als 30 Umweltministern aus aller Welt. Es dient der Vorbereitung des nächsten Klimagipfels, der im Dezember im polnischen Kattowitz stattfindet.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.06.2018 - 00:00 Uhr

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