Freitag, 19. Oktober 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Freitag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:35 Uhr wurde der DAX mit rund 11.595 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,03 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundeswehr setzt auf künstliche Intelligenz


Bundeswehr-Kaserne / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das Bundesverteidigungsministerium will mit künstlicher Intelligenz (KI) große Datenmengen analysieren, um Krisen und Kriege vorherzusagen. Dafür will sie die maschinell analysierten Daten auch mit geheimen Informationen kombinieren. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die "Süddeutsche Zeitung" berichtet.

Darin heißt es: "Es ist geplant, dass die Studie `IT-Unterstützung Krisenfrüherkennung` strukturierte und unstrukturierte Daten aus öffentlichen, offenen und als Verschlusssachen eingestufte Quellen berücksichtigen soll." In einem Test werden also nicht nur öffentliche Quellen im Internet und spezielle militärische und wirtschaftliche Datenbanken ausgewertet, sondern die Informationen aus diesen Quellen auch mit staatlichen Geheimberichten abgeglichen. Nach der Auswertung sollen weiterhin Menschen die Ergebnisse prüfen, erklärt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums: "Dazu nutzt der Analyst sein Fachwissen und die ihm zur Verfügung stehenden Methoden." Dazu gehört auch der Zugriff auf Verschlusssachen (VS). Zusätzliche Informationen über Anzeichen von Krisen erhält die Bundeswehr nach eigenen Angaben aus "internen Berichten unserer Militärattachés vor Ort oder durch Aufklärungsprodukte des militärischen Nachrichtenwesens." Das Projekt "Preview" läuft dem Ministerium zufolge seit Anfang März; 80 Datenbanken mit Millionen von Einzelinformationen werden für Software analysierbar gemacht. Aus der Kombination der Daten soll die KI Modelle möglicher Krisen kreieren und diese grafisch darstellen. Der Bundestagsabgeordnete Andrej Hunko von der Linken kritisiert die maschinelle Krisenanalyse: "Die Erschließung sogenannter strukturierter und unstrukturierter Informationen (`Data Mining`) spielt bei Polizei, Geheimdienste und Militär eine immer größere Rolle. Der zivil-militärische Blick in die digitale Glaskugel soll helfen, Flüchtlinge abzuwehren, Interventionen vorzubereiten oder Kriege zu gewinnen." Er sieht die Technik als Überwachungswerkzeug: "Wenn dies von Geheimdiensten und Militärs uferlos und nach Gutdünken praktiziert wird, geht das Vertrauen in die Privatsphäre der digitalen Kommunikation vollends verloren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.07.2018 - 00:11 Uhr

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