Freitag, 21. September 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Teilgeständnis im Fall Peggy: Verdächtiger hat Leiche in Wald gebracht
Bund will Wohngeld 2020 erhöhen
Laptop-Diebstahl im ICE gescheitert - Reisende setzen Täter fest
Keylogger an Dienstrechner der Berliner Polizei entdeckt
Von Notz: "Die CSU trollt mit ihrer Politik das ganze Land"
RWE äußert sich zu Tod von Journalist im Hambacher Forst
EU-Regierungschefs lehnen Theresa Mays Brexit-Plan ab
Prien: Fall Maaßen erzeugt "Großes Unbehagen" in der Union
Ex-Vizepremier Nick Clegg fordert Aussetzen des Brexit-Prozesses
Berlin: 45-jährige Motorradfahrerin stirbt bei Verkehrsunfall

Newsticker

11:24Verdächtiger legt Teilgeständnis im Fall Peggy ab
10:46ZDF-Politbarometer: Viele Wähler in Bayern noch unentschieden
10:26Kahrs macht Seehofer für AfD-Umfrage-Erfolg verantwortlich
09:40Grüne und FDP: AfD-Umfrageerfolg wegen GroKo-Streit
09:37DAX startet freundlich - Autobauer vorne
08:18Apfel- und Birnenernte fällt besonders gut aus
08:13Jedes 60. große Unternehmen verlagert Aktivitäten ins Ausland
08:05Zahl der Verkehrstoten im Juli höher als im Vorjahr
07:16Vietnams Präsident im Alter von 61 Jahren gestorben
07:01Nahles klagt über andauernden "Unmut und Häme"
06:23Metropolen Digitalisierungsgewinner - Ländliche Regionen abgehängt
06:01Umfrage: Sozialer Wohnungsbau besser als Mietpreisbremse
05:55Infratest sieht AfD erstmals als zweitstärkste Partei
05:44Deutsche Soldaten sind auf hoher See offline
05:25Breite Mehrheit gegen Syrien-Einsatz der Bundeswehr

Börse

Der DAX ist am Freitag freundlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Index mit rund 12.410 Punkten berechnet und damit 0,7 Prozent über Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste stand in den ersten Handelsminuten die Deutsche Bank mit einem Zugewinn von über zwei Prozent, direkt dahinter allerdings im Block die Autowerte Daimler, VW, BMW und der Zulieferer Conti. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Pinkwart sieht Mitverantwortung der NRW-Grünen für Waldrodung


Landtag von Nordrhein-Westfalen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Hintergrund der Räumung des Hambacher Forstes durch die Polizei hat Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Energieminister Andreas Pinkwart (FDP) den Grünen eine Mitverantwortung für die Rodung des Waldes gegeben: Der Baumbestand steht der planmäßigen Fortführung des Braunkohletagebaus Hambach durch RWE im Weg. "Die FDP hat seinerzeit den Ausstieg aus dem subventionierten Steinkohle-Bergbau mitbeschlossen, und die Grünen haben zugestimmt, die Braunkohle-Nutzung bis ungefähr 2045 zu erlauben und den Hambacher Forst dafür zu opfern", sagte der Minister der "Welt" (Freitagsausgabe). "Beides war richtig."

Pinkwart verwies auf die Leitentscheidung der rot-grünen Landesregierung aus dem Mai 2016. "Braunkohle ist im rheinischen Revier weiterhin erforderlich, dabei bleiben die Abbaugrenzen der Tagebaue Inden und Hambach unverändert", heißt es darin. Um der absehbar zurückgehenden Braunkohle-Verstromung gerecht zu werden, wurde damals bereits die Verkleinerung des Braunkohlenreviers Garzweiler II beschlossen. Eine Verkleinerung des Tagebaus Hambachs sah die Leitentscheidung also nicht vor. Der damalige Minister für Umwelt und Naturschutz, Johannes Remmel (Grüne), hatte die Entscheidung gemeinsam mit der früheren Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) der Öffentlichkeit präsentiert. Heute fordern die Grünen in Nordrhein-Westfalen jedoch ein "Abholz-Moratorium" im Hambacher Forst - und begründen ihre Kehrwende damit, dass 2016 neben der Verkleinerung von Garzweiler eine zusätzliche Verkleinerung des Tagebaus Hambach in der rot-grünen Koalition "nicht zu schaffen" gewesen sei. Dafür habe es "weder politische noch juristische Ansatzpunkte" gegeben, erklären die Grünen in NRW auf ihrer Homepage. Heute, nach dem Weltklima-Abkommen von Paris vom November 2016, sei aber klar, dass "nicht mehr alle Kohle, die in den Tagebauen liegt, gefördert werden" dürfe. "Wenn hier der Eindruck entsteht, dass sich die Lage für die Grünen nach dem Pariser Klimaabkommen geändert habe, trifft das nicht zu", sagte Pinkwart der Zeitung. "Schließlich haben die Grünen noch im Februar 2017 und damit Monate nach Paris den Landesentwicklungsplan in Kraft gesetzt, der die Leitentscheidung des Landes bestätigt."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.09.2018 - 13:29 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung