Dienstag, 18. Juni 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag deutliche Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 12.215 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 1,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Marktbeobachter sehen eine Rede des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, als Grund für die deutlichen Kursgewinne. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Schäuble fürchtet weitere Risiken für Finanzstabilität


Wolfgang Schäuble / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Zehn Jahre nach Ausbruch der Finanzkrise sieht Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) keinen Grund für eine Entwarnung und Lockerung der Regulierung. "Wir werden eben nie einen Zustand erleben, in dem wir sagen können: Alles ist gut", sagte der frühere Finanzminister dem "Handelsblatt". Er sehe nicht, dass die Regulierung in Deutschland und Europa zu weit gegangen sei.

Schäuble verwies auf Prognosen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Die mahne, dass "die enorm hohe Liquidität allerorten die Gefahr neuer Blasen mit sich bringt", so Schäuble. Hinzu kämen neue Technologien wie Blockchain und Kryptowährungen wie Bitcoin. "Da müssen sich die Notenbanken fragen, ob sie überhaupt noch die nötigen Instrumentarien zur Aufsicht und Kontrolle haben", sagte der CDU-Politiker. Der frühere Finanzminister kritisierte auch die Manager. "Mein Respekt gegenüber Verantwortlichen aus der Bankenwelt war schon nicht sonderlich ausgeprägt, als ich Finanzminister wurde. Und dieser Respekt nahm dann noch weiter ab", sagte Schäuble dem "Handelsblatt". Er glaube aber auch heute noch nicht, dass staatliche Bürokratie Probleme besser lösen könne. "Alles der Regulierung anzuvertrauen geht sicher schief." Der Bundestagspräsident sieht Pläne skeptisch, das europäische Finanzsystem unabhängiger von den USA zu machen. "Mehr Distanz zu Amerika hat bislang jedenfalls nicht dazu geführt, dass unser eigener Einfluss in der Welt gewachsen wäre", betonte Schäuble. "Bis wir es angesichts der Komplexität erreichen, dass Finanzsysteme und Wirtschaft auch nur ein Stück weit entflochten werden könnten, würde ich solche Aufsätze jedenfalls etwas zögerlicher schreiben", so Schäuble in Anspielung auf einen Gastbeitrag von Heiko Maas. Der Außenminister hatte gefordert, dass Europa von den USA unabhängige Finanzkanäle aufbauen solle.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.09.2018 - 07:28 Uhr

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