Freitag, 19. Oktober 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Metropolen Digitalisierungsgewinner - Ländliche Regionen abgehängt


Computer-Nutzer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Landkreis München ist von allen deutschen Regionen am besten auf die Digitalisierung vorbereitet. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Stadt München und Erlangen mit ebenfalls hervorragenden Digitalisierungschancen. Das ist das Ergebnis des Digitalkompass 2018, einer empirischen Studie der Forschungsunternehmen Prognos und Index.

Das "Handelsblatt" berichtet darüber. Untersucht wurden dabei die 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland anhand von insgesamt zwölf Kriterien wie der Zahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze im Digitalbereich, der Zahl der Unternehmensgründungen und Patentanmeldungen in diesem Sektor sowie der Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen. Nicht nur auf den ersten drei Plätzen zeigt sich dabei ein deutliches Stadt-Land-Gefälle. Die 20 Regionen mit den besten Digitalisierungschancen liegen ausnahmslos in großen Ballungsräumen. Unter denen schneidet lediglich das Ruhrgebiet schlecht ab. Die letzten zehn Plätze belegen Kreise in ländlichen Regionen, acht davon liegen in Ostdeutschland. Schlusslicht des Rankings ist der Kreis Jerichower Land bei Magdeburg. Ferner zeigt sich in der Studie, dass eine hohe Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen nicht automatisch mit guten Digitalisierungschancen einhergeht. Das zeigt sich zum Beispiel in Weiden in der Oberpfalz, Speyer oder Delmenhorst. Umgekehrt weisen Städte wie Darmstadt trotz mäßiger Breitbandverfügbarkeit insgesamt ausgezeichnete Digitalisierungschancen auf. "Unsere Studie zeigt, dass eine gute Netzinfrastruktur zwar eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die digitale Zukunftsfähigkeit einer Region ist", sagte Prognos-Geschäftsführer Christian Böllhoff dem "Handelsblatt". "Es erfüllt mich mit Sorge, wie stark sich das Thema Digitalisierung derzeit auf Breitbandausbau und 5G verengt. Das erinnert mich an den Glauben, mehr Kindergärten würden automatisch mehr Geburten bedeuten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.09.2018 - 06:23 Uhr

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