Montag, 17. Juni 2019
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Börse

Der DAX hat sich bis zum Montagmittag kaum bewegt. Die deutsche Leitindex wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 12.100 Punkten berechnet, 0,06 Prozent über Freitagsschluss. Mit Abstand größter Kursverlierer waren die Anteilsscheine der Lufthansa, die bis zum Mittag rund 12 Prozent nachließen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel sieht "Existenzberechtigung" der GroKo in Gefahr


Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der frühere SPD-Parteichef Sigmar Gabriel fordert die Große Koalition aus CDU, CSU und SPD zu einem "Neustart" auf. "Wenn die Große Koalition nicht schafft, was die Menschen von ihr erwarten, nämlich Stabilität und Handlungsfähigkeit, hat sie ihre Existenzberechtigung verloren", sagte Gabriel dem "Spiegel". Diese Frage werde man in den kommenden Wochen beantworten müssen.

Das wirklich Dramatische an der Affäre Maaßen sei, dass die Bevölkerung den Eindruck habe, Politik kreise nur noch um sich selbst. Gabriel übt rückblickend Selbstkritik am Handeln der Bundesregierung in der Flüchtlingskrise 2015. Er finde bis heute den "moralischen Impuls" von Angela Merkel richtig, die Grenzen nicht zu schließen, frage sich aber trotzdem, "warum ich damals nicht kritischer mit der Frage umgegangen bin, ob wir uns mit den anderen Europäern genügend abgestimmt haben. Wir haben da einen Fehler gemacht." Man habe auch unterschätzt, welche Folgen die massenhafte Zuwanderung für Deutschland mit sich bringen würde. Gabriel ruft Deutschland zu größerem außenpolitischem Engagement auf. "Manche wünschen sich Deutschland als eine Art größere Schweiz, aber wir sind schlicht zu groß, wir können uns nicht mehr raushalten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.09.2018 - 18:00 Uhr

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