Samstag, 20. Oktober 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Zahl der Steuerdatensätze aus dem Ausland verdreifacht
Bundesbürger mehrheitlich für Beibehaltung der Sommerzeit
Stahlindustrie fordert dauerhaften Schutz vor Importen
Bericht: Regierung will Schlaganfall-Zentren auf dem Land retten
Ehemalige Bayern-SPD-Chefin Schmidt kritisiert Kohnen
Spahn will dauerhafte Sommerzeit
Bericht: Bundeswehr darf Frankreich in Mali unterstützen
Bundestag beschließt neues Zensus-Gesetz
Grünen-Chefin wirft SPD "Riesenfehler" in Energiepolitik vor
Anwaltsvereinigung will Ausschluss von "Pro Chemnitz"-Anführer

Newsticker

00:00Ehemalige Bayern-SPD-Chefin Schmidt kritisiert Kohnen
00:00Bericht: Regierung will Schlaganfall-Zentren auf dem Land retten
00:00Bericht: Bundeswehr darf Frankreich in Mali unterstützen
00:00Stahlindustrie fordert dauerhaften Schutz vor Importen
00:00Spahn will dauerhafte Sommerzeit
00:00Zahl der Steuerdatensätze aus dem Ausland verdreifacht
00:00Bundesbürger mehrheitlich für Beibehaltung der Sommerzeit
22:53Brexit: Weber will Verhandlungsende vor Europawahl
22:261. Bundesliga: Frankfurt zieht an Bayern vorbei
22:14Dow legt zu - Euro stärker
20:252. Bundesliga: Dresden und Aue trennen sich unentschieden
19:27Deutsche Fachleute kritisieren Italiens Etatentwurf
19:21Mindestens 60 Tote bei Zugunglück in Indien
18:17Brinkhaus bremst bei Altmaiers Steuer-Vorschlägen
18:08Geiselnahme in Köln: BAMF gibt Fehler im Asylverfahren zu

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.553,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,31 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien von Adidas, Wirecard und RWE entgegen dem Trend im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ukraine verliert Milliarden wegen Steuertrickserei


Ukrainische Flagge auf dem Parlament in Kiew / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ukraine entgehen wegen dubioser Steuersparmodelle im Jahr Einnahmen in Höhe von bis zu 750 Millionen Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Fraktion der Linken und nordischen Grünen im Europaparlament in Auftrag gegeben hat und über die der "Spiegel" berichtet. "Das Ergebnis unserer Studie zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren (zwischen 2015 bis 2017) Eisenerzexporte aus der Ukraine mindestens um 20 Prozent unterbewertet verrechnet wurden", heißt es in der Untersuchung, die am Montag veröffentlicht wird.

Neben eigenen Berechnungen legten die Autoren ihrer Studie auch offizielle Zahlen der ukrainischen Finanzbehörden zugrunde. Nicht nur auf beim Eisenerz, auch bei Stahl und in der Landwirtschaft werde getrickst, so die Experten. Sie rechnen ihre Erkenntnisse aus dem Bergbau auf die anderen Branchen hoch und kommen so auf eine Gewinnverlagerung ins Ausland zu Lasten der Ukraine in Höhe von rund drei Milliarden Euro. Daraus resultieren Steuerausfälle von jährlich bis zu 750 Millionen Euro. Bevorzugte Methode der Steuervermeidung sind demnach vor allem sogenannte Verrechnungspreise. Dabei verkauft die Niederlassung eines Konzerns in einem Land mit hohen Steuern, also der Ukraine, ihre Produkte an einen anderen Unternehmensteil in einem Land mit niedrigen Steuern – zu einem Preis, der unter dem Marktpreis liegt. In der Folge fallen in der Ukraine weniger Profite an, die zu versteuern sind. Führende Europaparlamentarier kritisieren, dass die EU trotz dieser Steuerschlupflöcher die Ukraine weiterhin mit Milliardenkrediten und Hilfen päppelt. "Es werden noch immer Blankoschecks in Geld und Vergünstigungen an Oligarchengruppen verteilt", sagt der Europaabgeordnete der Linken Helmut Scholz. Unterstützung erhält er von Knut Fleckenstein, Außenpolitikexperte der SPD im Europaparlament: "Es gibt keine Zweifel: Die Ukraine wird in der EU milder behandelt als andere Länder."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.09.2018 - 18:08 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung