Dienstag, 11. Dezember 2018
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Göring-Eckardt wirbt für freie Abstimmung über Paragraf 219a
"Gelbwesten-Proteste": Macron verspricht Mindestlohn-Erhöhung
Apple startet Bezahldienst in Deutschland
Oft keine Hilfe nach Psychotherapeuten-Akutsprechstunde
Betriebsräte warnen vor 5G-Auflagen
INSA-Meinungstrend: Union und SPD gewinnen deutlich
Kramp-Karrenbauer will nicht ins Kabinett
FDP will UN-Sonderbeauftragten für den Schutz von Journalisten
Lindner: Enttäuschte Konservative laufen zur FDP über
Bericht: Merz will in CDU weitermachen

Newsticker

07:51DGB kritisiert geplantes Geschäftsgeheimnisgesetz
07:51DGB kritisiert geplantes Geschäftsgeheimnisgesetz
05:00NetzDG: Kaum Beschwerden wegen mangelhafter Löschung
01:00NRW schiebt die meisten abgelehnten Asylbewerber ab
00:00Oft keine Hilfe nach Psychotherapeuten-Akutsprechstunde
00:00Apple startet Bezahldienst in Deutschland
00:00Union und SPD streiten über Deutsche Umwelthilfe
23:46Theresa May fliegt kurzfristig nach Berlin
23:00INSA-Meinungstrend: Union und SPD gewinnen deutlich
22:512. Bundesliga: St. Pauli gewinnt in Bochum
22:14US-Börsen legen zu - Dow Jones bleibt über 24.000-Punkte-Marke
22:03Neuer CDU-Generalsekretär gibt JU-Bundesvorsitz ab
21:05"Gelbwesten-Proteste": Macron kündigt Zugeständnisse an
20:04SPD und Union einigen sich bei Gute-Kita-Gesetz
19:13Nach Bahn-Warnstreik: DGB-Chef Hoffmann wirbt um Verständnis

Börse

Zum Wochenstart hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.622,07 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,54 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Kurz vor Handelsschluss standen die Anteilsscheine von Fresenius und Vonovia an der Spitze der Kursliste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wirtschaft unterläuft EU-Kontrollen zum Schutz vor Chemikalien


Europaflagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In Europa können im großen Stil gesundheits- und umweltgefährdende Chemikalien im Einsatz sein. Das zeigt eine Untersuchung deutscher Behörden, über die die "Süddeutsche Zeitung" (Freitagsausgabe) berichtet. In Alltagsgütern wie Lebensmitteln, Möbeln, Farben, Parfum oder Kinderspielzeug werden demnach Tausende Tonnen von Substanzen verwendet, ohne hinreichend auf Risiken geprüft zu sein.

Mindestens ein Drittel aller in Europa produzierten oder nach Europa importierten Chemikalien verstößt nach einer Prüfung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gegen EU-Auflagen. Das Umweltbundesamt bezeichnet die Ergebnisse am Donnerstag als "sehr besorgniserregend". Schon seit 2010 müssen Unternehmen Substanzen, die sie herstellen oder verwenden, durch die Europäische Chemikalienagentur ECHA registrieren lassen - und dabei genau aufgeschlüsselte Dossiers mit umwelt- und gesundheitsrelevanten Daten und Studien einreichen. Die letzten Fristen dafür liefen Ende Mai aus. Doch die Industrie widersetzt sich der Maßnahme zum Ärger der Behörden in großem Ausmaß. "Viele Firmen haben lückenhafte Daten vorgelegt. Relevante Tests fehlen", sagte Nannett Aust, Leiterin des Fachgebiets Chemikalien beim Umweltbundesamt. Nach Angaben des BfR beziehen sich diese fehlenden Daten und Tests etwa auf die Schädlichkeit für Ungeborene oder auf die Giftigkeit für im Wasser lebende Tiere und Pflanzen. Triftige Gründe dafür, dass die Firmen die geforderten Daten nicht beibringen könnten, gibt es laut BfR nicht. "Umwelt- oder Gesundheitsrisiken durch den Einsatz von Chemikalien lassen sich so nicht ausschließen", so Aust. Damit torpedieren die Unternehmen den Versuch, mehr Schutz für die Bürger zu schaffen und einen bislang weitgehend im Dunkeln agierenden Markt stärker unter Kontrolle zu bringen. Denn Chemikalien mussten bislang nicht zugelassen werden, sie wurden einfach benutzt. Oft wurde erst nach Jahrzehnten des Gebrauchs festgestellt, welche fatalen Wirkungen einige Stoffe haben. Der Kontakt mit giftigen, aber noch nicht überprüften Alltagschemikalien werde für eine Reihe von Umwelt- und Gesundheitsproblemen verantwortlich gemacht, etwa für sinkende Fruchtbarkeit, für Krebs- und andere Erkrankungen, so das Europäische Umweltbüro EEB, das größte Netzwerk europäischer Umweltverbände.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.10.2018 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung