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Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag Kursgewinne verzeichnet. Gegen 12:35 Uhr wurde der DAX mit rund 10.950 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

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Graphik: Deutscher Wetterdienst

US-Ökonomen warnen vor langfristigen Folgen der Wirtschaftspolitik Trumps


Wallstreet in New York / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

US-Amerikanische Wirtschaftswissenschaftler sehen langfristig große Risiken für die US-Wirtschaft. Ökonomie-Nobelpreisträger Robert Shiller hält "mittelfristig einen Crash an den Finanzmärkten" für möglich. "Donald Trump ist der gefährlichste Präsident der US-Geschichte", sagte Shiller dem "Handelsblatt".

Trump habe zwar "in Amerika die Animal Spirits geweckt". Mit seiner Hemdsärmeligkeit, seinen gezielten Tabubrüchen und Regelverletzungen gebe er den Amerikanern neue Zuversicht. Diesen Effekt dürfe man neben den vielen Risiken, die seine Politik mit sich bringt - seien es die eskalierenden Handelskonflikte oder auch seine geopolitische Waghalsigkeit - nicht unterschätzen. Die langfristigen Risiken der trumpschen Politik seien aber viel größer als der kurzfristige Nutzen. Auch Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff sieht die Vereinigten Staaten derzeit in einer "exzellenten Verfassung". Allerdings betont der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds (IWF), dass Trump bereits eine sehr vielversprechende ökonomische Lage vorgefunden hatte, als er ins Weiße Haus kam. Außerdem glaubt er, dass "rund achtzig Prozent des derzeitigen Booms immer noch dem Erholungsprozess nach dem großen Einbruch in der Finanzkrise zu verdanken" sei. Langfristig sorgt Rogoff sich um das politische Klima des Landes. Er sieht "einen Kulturkampf, der dem Land massiv schaden kann - auch ökonomisch". Jagdish Natwarlal Bhagwati, Ökonomie-Professor an der Colombia University, bewertet vor allem die aggressive Handelspolitik Trumps schlichtweg als "Harakiri". Noch schlimmer als die Politik als solche sei die Begründung dafür: dass etwa die nationale Sicherheit gefährdet sei durch die wachsenden Stahlimporte sei abwegig. Das sei "ein Angriff auf das internationale Handelssystem", dass die Partner der USA sich nicht bieten lassen dürften.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.10.2018 - 07:45 Uhr

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