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Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.419,48 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 26 Prozent im Plus, gefolgt von Fresenius und von SAP. Marktbeobachter sehen die Veröffentlichung des Prüfberichts der Singapurer Rechtsanwaltskanzlei Rajah & Tann als Grund für den kräftigen Kurssprung bei dem Zahlungsdienstleister. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Gabriel will klare Linie gegen Saudi-Arabien


Sigmar Gabriel / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ex-Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) warnt davor, nach dem Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi zur Tagesordnung überzugehen. "Der Westen und vor allem Europa dürfen nicht wegsehen aus Angst vor diplomatischen oder wirtschaftlichen Drohungen", sagte Gabriel der "Bild-Zeitung" (Freitagsausgabe). "Wir sind nicht schwach", so der Ex-Minister, der in seiner Amtszeit vor "Abenteurertum" im Umgang mit dem Regime in Riad gewarnt hatte.

"Ein politisch motivierter Mord wäre allerdings weit mehr als Abenteurertum", so Gabriel weiter. "Diese Art Gewalttaten kennen gerade wir Deutschen noch aus den dunkelsten Zeiten des Kalten Krieges, wo die Staatssicherheit der DDR auch nicht vor Entführung und Ermordung zurück geschreckt hat", so der SPD-Politiker. Es zeige sich "wie verheerend es ist, dass Saudi-Arabien sich offenbar durch die Unterstützung des US Präsidenten Donald Trump so sicher fühlt, dass selbst das denkbar geworden ist." Er habe damals davor gewarnt und sei heftig dafür kritisiert worden. "Um ehrlich zu sein: Mir wäre lieber, ich hätte Unrecht gehabt." Schon zu Beginn seiner Amtszeit als Wirtschaftsminister habe es Konflikte mit Saudi-Arabien gegeben. "Die alte Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP hatte die Produktion von 250.000 deutschen Sturmgewehren in Saudi-Arabien genehmigt", so Gabriel weiter. Diese Genehmigung habe er damals gestoppt, weil er eine solch gigantische Waffenlieferung angesichts des Krieges im Jemen für unverantwortlich gehalten habe. Der nächste Konflikt sei die in Saudi-Arabien angeordnete öffentliche Auspeitschung eines Menschenrechtsaktivisten gewesen, gegen die er protestiert habe. "Es folgte die aus meiner Sicht völlig unberechtigte Aggression gegen den kleinen Nachbarstaat am Golf, Katar, und der Druck auf den libanesischen Ministerpräsidenten Hariri, der bei einem Besuch in Saudi-Arabien dort zum Rücktritt genötigt wurde", so Gabriel. Vor diesem Hintergrund habe er damals vor "politischem Abenteurertum" gewarnt, so der ehemalige Außenminister.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.10.2018 - 00:00 Uhr

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