Donnerstag, 22. November 2018
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Donnerstag zunächst Kursverluste verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.185 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Brexit erhöht in Großbritannien Nachfrage nach Wiedereinbürgerung


Fahnen von Deutschland und Großbritannien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor dem Austritt Großbritanniens aus der EU wollen viele ehemalige deutsche Staatsbürger ihren deutschen Pass zurück. Während 2015 insgesamt nur 59 Anträge auf Wiedereinbürgerung bei den Auslandsvertretungen Deutschlands im Vereinigten Königreich eingingen, waren es 2016 schon 760, teilte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Nachfrage der Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) mit. Im Jahr 2017 stellten sogar 1824 Personen einen Antrag auf Wiedereinbürgerung nach Deutschland, 2018 waren es von Januar bis September 1147. Im Juni 2016 hatten die Briten in einem Referendum für den Austritt aus der Europäischen Union gestimmt.

Der größte Teil dieser Anträge auf einen deutschen Pass wird von Verfolgten des NS-Regimes und deren Familienangehörigen gestellt. Nach Artikel 116 des deutschen Grundgesetzes haben "frühere deutsche Staatsangehörige", denen in der Zeit des Nationalsozialismus die Staatsangehörigkeit aus politischen oder rassistischen Gründen entzogen worden ist, das Recht, einen Antrag auf den deutschen Pass zu stellen. Das Gesetz betrifft auch Nachfahren dieser NS-Verfolgten. Mehrere Zehntausend Juden waren zwischen 1933 und 1945 vor der Verfolgung durch die Nazis nach Großbritannien geflohen. Unter den insgesamt 3731 Anträgen auf Wiedereingliederung seit 2016 berufen sich 3408 Personen auf den Artikel im Grundgesetz, der Juden in Großbritannien den Weg zurück nach Deutschland ermöglicht. Das geht aus der Antwort einer Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten. Der starke Anstieg der Anträge für einen deutschen Pass durch britische Bürgerinnen und Bürger zeige, dass viele "die Vorteile der Unionsbürgerschaft" in der EU behalten wollen, sagte der innenpolitische Sprecher der FDP, Konstantin Kuhle, den Funke-Zeitungen. "Das verwundert angesichts der chaotischen Brexit-Verhandlungslinie der britischen Regierung nicht." Die Europäische Union solle nicht vergessen, "dass sich viele Menschen im Vereinigten Königreich der EU nahe fühlen. Für sie steht zu hoffen, dass es nicht zu einem ungeordneten Ausscheiden des Landes aus der EU kommt", so Kuhle.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.10.2018 - 01:00 Uhr

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