Mittwoch, 16. Januar 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.931,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,36 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Bank mit einem kräftigen Kurssprung von über acht Prozent im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Demokratieforscher diagnostiziert "Repolitisierung"


Wähler in einem Wahllokal / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Berliner Demokratieforscher Wolfgang Merkel sieht in der hohen Beteiligung an der Landtagswahl in Bayern ein Zeichen für ein wachsendes Interesse an der Politik in Deutschland. "Unsere Gesellschaft erfährt eine Repolitisierung. Das heißt, die Menschen kümmern sich wieder viel mehr um das politische Gemeinwesen. Sie gehen auf die Straße, demonstrieren, schalten sich ein", sagte Merkel der "Heilbronner Stimme" (Donnerstagsausgabe).

Die Wahlbeteiligung in Bayern lag bei 72,4 Prozent im Vergleich zu 63,6 Prozent im Jahr 2013. Mit einem Anteil von 57,1 war im Jahr 2003 ein Tiefstwert erreicht worden. Neben einer verschärften politischen Streitkultur sieht Merkel einen weiteren Grund für die erhöhte Wahlbeteiligung in den Veränderungen der Parteienlandschaft: "Wir haben kein Zwei- oder Dreieinhalb-Parteiensystem mehr, sondern ein fragmentiertes Sieben-Parteiensystem. Die großen Volksparteien bekommen immer mehr Konkurrenz, es steht ein viel breiteres Sortiment an wählbaren Parteien zur Auswahl", sagte der Politikwissenschaftler. Auch wenn es bei der Wahl in Bayern mit der Polarisierung um das Thema Flüchtlinge einen Sondereffekt gegeben habe, rechnet Merkel auch bei der Landtagswahl in Hessen mit einer hohen Wahlbeteiligung. Diese war bereits von 2009 mit 61 Prozent auf 73,2 Prozent gestiegen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.10.2018 - 04:00 Uhr

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