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Börse

Am Dienstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.419,48 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,64 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Wirecard mit einem kräftigen Kurssprung von über 26 Prozent im Plus, gefolgt von Fresenius und von SAP. Marktbeobachter sehen die Veröffentlichung des Prüfberichts der Singapurer Rechtsanwaltskanzlei Rajah & Tann als Grund für den kräftigen Kurssprung bei dem Zahlungsdienstleister. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD-Vize Dreyer will Neuanfang der Großen Koalition


Malu Dreyer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat einen Neuanfang der Großen Koalition gefordert. "Wir müssen einen neuen Modus finden in dieser Koalition", sagte Dreyer dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Wenn CDU und CSU wie in den vergangenen Monaten gegen Anstand und politischen Verstand verstoßen, dürfen wir das nicht mehr durchgehen lassen. Wir müssen künftig früher die Notbremse ziehen und Stopp sagen, wenn sich ähnliche Situationen entwickeln", sagte Dreyer.

Die SPD-Politikerin sieht aber auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Pflicht. "Sie hat die Verantwortung dafür, dass die Koalition funktioniert." Sie erwarte, dass die Kanzlerin "ihre Aufgabe wahrnimmt". Trotz der Querelen sprach sich Dreyer für eine Fortsetzung der Großen Koalition in Berlin aus. "Die SPD kann die Koalition nutzen, um ihre Ziele umzusetzen." Die SPD habe gerade fünf Projekte wie das "Gute-Kita-Gesetz", die Rückkehr zur Parität in der Krankenversicherung oder das Weiterbildungsgesetz umsetzen können. "Dafür lohnt es sich, Teil dieser Regierung zu sein." Berichte, wonach sie intern inzwischen ein Ende der Großen Koalition forderte, dementierte Dreyer. "Das kann ich so nicht bestätigen." Die stellvertretende SPD-Vorsitzende fürchtet nicht, dass nach der Hessen-Wahl eine Personaldiskussion um die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles losgehen könnte. "Ich sehe keinen Grund, irgendeine Personaldebatte anzuzetteln. Wenn wir eine Lehre hinter uns haben, dann doch die, dass permanente Wechsel von Führungspersonal uns nicht weiter bringen", sagte Dreyer. Laut jüngsten Umfragen könnten die Grünen wie schon zuvor in Bayern auch in Hessen vor der SPD landen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.10.2018 - 15:29 Uhr

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