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Die Börse in Frankfurt hat am Montagmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 12:40 Uhr wurde der DAX mit rund 11.340 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,02 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Freitag. [Weiter...]

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Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lambsdorff fürchtet "neues Hochrüsten" zwischen USA und Russland


Alexander Graf Lambsdorff / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff hat eine Modifizierung des INF-Vertrages zum Verbot nuklearer Mittelstreckenraketen ins Gespräch gebracht. Europa würde "im Gegensatz zu den USA in der Reichweite russischer Mittelstreckenraketen liegen", falls Washington das INF-Abkommen aufkündige, wie von US-Präsident Donald Trump angekündigt, sagte Lambsdorff der "Welt". In diesem Fall drohe ein "neues Hochrüsten zwischen Moskau und Washington".

Lambsdorff, der auch stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion ist, bestätigte den US-Vorwurf, dass Russland den INF-Vertrag durch neue Waffensysteme verletzt habe. Weil man angesichts neuer Mittelstreckenraketen-Mächte wie China, Indien, Pakistan, Nordkorea und dem Iran allerdings die veränderte "strategische Nachbarschaft Russlands" im Auge haben müsse, skizzierte Lambsdorff eine theoretische Alternative zwischen einem globalen Vertrag und der Kündigung des bilateralen Abkommens zwischen Washington und Moskau. "Rein theoretisch wäre vorstellbar, dass Russland verlangt, jenseits des Ural bestimmte Mittelstreckenraketen stationieren zu dürfen, die dann aber nicht bis Europa reichen", so der FDP-Politiker. Wenn das litauische Vilnius als östlichste Hauptstadt des Nato-Territoriums bei einer Reichweite von 2.600 Kilometern der Novator zum Ausgangspunkt für Messungen genommen würde, bei denen Nato-Territorium nicht bedroht werden soll, "müsste die Stationierung östlich von Omsk in Westsibirien stattfinden. Dann läge auch die Osttürkei außerhalb der Reichweite." Noch komplizierter würde dies allerdings, so Lambsdorff, weil Raketen auf fahrbaren Lafetten installiert sind und "eine westwärtige Verlegung sehr schnell erfolgen könnte". Darum müsste der Westen das Recht haben, "sich ebenbürtige Kapazitäten mit vergleichbaren Einschränkungen zu verschaffen". Das aber wäre "der Einstieg in ein Wettrüsten, bei dem am Ende niemand gewinnen kann". Die Beibehaltung des Vertrags wäre darum "eindeutig vorzuziehen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.10.2018 - 07:52 Uhr

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