Mittwoch, 16. Januar 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.931,24 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,36 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Aktien der Deutschen Bank mit einem kräftigen Kurssprung von über acht Prozent im Plus, gefolgt von der Deutschen Lufthansa und von der Deutschen Post. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Polizeigewerkschaft empört über Fraport-Chef


Frau vor Informationstafel am Frankfurter Flughafen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Ernst G. Walter, hat mit scharfer Kritik auf Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden des Frankfurter Flughafenkonzerns Fraport, Stefan Schulte, zur Praxis der Luftsicherheitskontrollen reagiert. Schulte hatte lange Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen als einen wirtschaftlichen Nachteil für Fraport bezeichnet, weil Passagiere etwa kaum Zeit für Einkäufe am Flughafen Frankfurt hätten. "Wer länger an der Kontrolle warten muss, hat danach weniger Zeit zum Einkaufen", sagte Schulte am Mittwoch.

Walter sagte dazu dem "Handelsblatt", mit dieser Aussage entlarve Schulte die eigentlichen Motive für die seit Monaten von manchem Flughafenbetreiber "medienwirksam" erklärte Bereitschaft, von der Bundespolizei mehr Verantwortung bei den Luftsicherheitskontrollen zu übernehmen. "Zum Glück denken nicht alle Flughafenchefs so, denn es soll auch Flughafengeschäftsführer in Deutschland geben, bei denen steht die Qualität der ausschließlich zur Terrorabwehr durchgeführten Kontrollen und damit letztlich die Sicherheit der Passagiere im Vordergrund." Walter bekräftigte seine Forderung nach einem "Systemwechsel" bei den Luftsicherheitskontrollen. Danach sollten Flughafenbetreiber mehr in "optimierte und innovativere Kontrollprozesse" eingebunden werden. Eine klare Absage erteilte er der Idee, die Verantwortung für die Kontrollen an gewinnorientierte Unternehmen zu übertragen. "Solange wirtschaftlich abhängige Unternehmen bestimmen, ob ein sicherheitsrelevanter Vorgang zu melden ist oder nicht, werden wir objektive Sicherheit nie garantieren können", sagte der Polizeigewerkschafter. Jeder, der etwa über eine Flughafenräumung zu entscheiden habe, müsse "unabhängig sein und den Staat im Rücken haben", betonte er. "Schnellere Kontrollen für mehr Wirtschaftlichkeit, wie sie manche fordern, können dabei letztlich lebensgefährliche Folgen haben", fügte Walter mit Blick auf Fraport-Chef Schulte hinzu.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.11.2018 - 08:11 Uhr

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