Samstag, 15. Dezember 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Grüne kritisieren Kampagne für freiwillige Rückkehr von Flüchtlingen


Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz kritisiert die Werbeplakate des Bundesinnenministeriums, mit der Flüchtlinge zur freiwilligen Rückkehr in die Heimat bewegt werden sollen. "Die jüngste Kampagne des Bundesinnenministeriums hat den Charakter einer Winterschlussverkauf-Aktion und ist zynisch", sagte von Notz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Sie verfolgt offensichtlich das Ziel, die eigenen Versäumnisse zu kaschieren und noch kurz vor Jahresende die bislang sehr niedrigen Zahlen von Menschen, die freiwillig wieder ausgereist sind, aufzupolieren."

Das Bundesinnenministerium plakatiert seit dem 13. November vor allem in städtischen Gebieten ein Plakat, auf dem steht: "Dein Land. Deine Zukunft. Jetzt!" Die Kampagne, die laut einem Sprecher des Bundesinnenministeriums eine halbe Millionen Euro kostet, gibt es in sieben Sprachen. Auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch, Russisch, Paschtu oder Farsi steht auf den Plakaten: "Freiwillige Rückkehr: Bis zum 31.12.2018 bis zu zwölf Monate zusätzlich Wohnkosten sichern." Normalerweise bekommt jeder freiwillige Rückkehrer eine Prämie von 1.200 Euro. Nun gibt es maximal 1.000 Euro mehr – und für Familien maximal 3.000 Euro zusätzlich. Allerdings nicht in bar, sondern als Sachleistung für die Wohnungsmiete, die Renovierung des Hauses oder neue Möbel. Ab 1. Januar 2019 wird wieder die herkömmliche Rückkehrhilfe gezahlt. Hintergrund der Aktion: 2017 nutzen gut 29.000 Menschen Programme des Bundes zur freiwilligen Rückkehr. Bis Ende Oktober 2018 waren es nur gut 14.000 Migranten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 19.11.2018 - 01:00 Uhr

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