Samstag, 15. Dezember 2018
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX im Minus geschlossen, zwischenzeitlich kräftigere Verluste habe bis zum Ende aber etwas reduziert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.865,77 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,54 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Auf Wochensicht hat der DAX damit einen halben Prozentpunkt zugelegt und die seit Monaten andauernde Talfahrt vorerst nicht fortgesetzt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Arbeitsminister Heil warnt SPD vor Verirrung in Hartz-IV-Debatte


Hubertus Heil / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat seine Partei gewarnt, sich in der Debatte um die Zukunft der Arbeit und des Sozialstaates zu "verirren". Es sei "richtig, dass die SPD auch über längerfristige programmatische Perspektiven diskutiert", sagte Heil der "Bild" (Dienstagausgabe). "Dabei darf sie sich aber nicht verirren. Die wichtigste Aufgabe ist es zukünftig, Arbeitslosigkeit durch Weiterbildung zu vermeiden, bevor sie entsteht", sagte er.

Ziel müsse sein, "die großen Lebensrisiken verlässlich abzusichern. Für mich bemisst sich die Qualität des Sozialstaats nicht allein an der finanziellen Unterstützung im Notfall, sondern an seiner Fähigkeit, Menschen wo immer es geht, ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen", so der SPD-Minister. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte der "Bild": "Die Hartz-IV-Debatte greift zu kurz. In den 50er und 60er Jahren gab es in Deutschland ein Aufstiegsversprechen. Das gibt es nicht mehr." Stattdessen produziere Hartz IV "neue Abhängige und Gedemütigte. Das ist ein Systemfehler." Menschen, die Hilfe benötigen, dürften "nicht länger als Bittsteller behandelt werden", so Ramelow. CDU-Sozialexpertin Jana Schimke kritisierte die rot-grünen Pläne: "Wenn SPD und Grüne Hartz IV abschaffen wollen, dann ist das Prinzip aus Fördern und Fordern beendet. Künftig würde die Solidargemeinschaft keine Gegenleistung mehr für Ihre Hilfe erhalten. Das ist nicht hinnehmbar. Auch Sanktionen sind zwingend erforderlich, weil dem Sozialbetrug sonst Tor und Tür geöffnet würde. Ein Staat muss in der Lage sein, Forderungen auszusprechen und zu sanktionieren, wenn Pflichten nicht erfüllt werden.".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.11.2018 - 00:00 Uhr

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