Mittwoch, 20. März 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kasachstan benennt Hauptstadt nach Ex-Präsidenten um
EU verhängt weitere Milliarden-Strafe gegen Google
Lambsdorff kritisiert Kubicki für Forderung nach Botschafter-Rauswurf
Bericht: Erneuter Fall von Kinderpornografie bei NRW-Polizei
Neuer Wirtschaftsweiser will höhere Spitzensteuer
Streit um Elektroautos: Konzernchefs planen Krisentreffen
Bafin nennt Bedingungen für Großbankenfusion
Alfred Schreuder wird neuer Cheftrainer bei Hoffenheim
Bankenfusion: Bouffier sieht keine aktive Rolle der Bundesregierung
Heil plant Änderungen an Grundrenten-Konzept

Newsticker

12:54CDU-Haushaltspolitiker Rehberg kritisiert Scholz` Etatpläne
12:40Kasachstan benennt Hauptstadt nach Ex-Präsidenten um
12:34DAX lässt am Mittag deutlich nach - Fed-Entscheid erwartet
12:20EU verhängt weitere Milliarden-Strafe gegen Google
12:20EU verhängt weitere Milliarden-Strafe gegen Google
12:08Giegold zweifelt an Webers Eignung für Juncker-Nachfolge
11:43Umfrage: Jeder Dritte würde Geld per Sprachbefehl überweisen
11:28Ramsauer: Etatpläne könnten für GroKo zum "Sargnagel" werden
11:21Internet-Pionier Lanier kritisiert Debatte um Upload-Filter
11:10Vogue-Chefredakteurin lobt Angela Merkels Stil
10:53CDU-Politiker Gieseke warnt VW vor einseitiger Elektro-Strategie
10:29FDP kritisiert fehlende Abzugsperspektive für Afghanistan
10:19Wagenknecht wirft parteiinternen Gegnern "Niedertracht" vor
10:09IT-Dienstleister Datev will Steuerberatung mit KI umkrempeln
10:07NRW-Grüne kritisieren Kramp-Karrenbauers Europa-Kurs

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Rößner will Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks


Tabea Rößner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Medienexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Tabea Rößner, hat sich angesichts der Debatte über einen höheren Rundfunkbeitrag für eine umfassende Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesprochen. "Daher schlage ich die Einsetzung einer unabhängigen Expertenkommission vor, die der Länder-Rundfunkkommission auf Basis einer breiten gesellschaftlichen Diskussion Vorschläge für die zeitgemäße Fortentwicklung des Auftrags der Rundfunkanstalten unterbreiten soll", schreibt Rößner in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt". Sachverständige könnten am ehesten die Fragen beantworten, "welche Leistung der öffentlich-rechtliche Rundfunk in einer durch Desinformation, Missbrauch und Manipulation gefährdeten digitalen Welt erbringen muss und welche Altangebote nicht mehr zeitgemäß und verzichtbar sind."

Eine Expertenkommission sei "im Moment die einzige Möglichkeit, Bewegung in die verfahrene Situation zu bringen und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk endlich einen zukunftstauglichen Auftrag zu erteilen", schreibt die Grünen-Politikerin weiter. Konstruktive Vorschläge seien notwendig. "Es reicht nicht, prinzipiell richtige Zielvorstellungen zu formulieren und dann die Hindernisse ihrer Umsetzung zu beschreiben", so Rößner. Das habe "keine kathartische Wirkung, es kommt einer Kapitulation gleich". Die Politik müsse vielmehr Wege beschreiben, auf denen das Ziel erreicht werden kann. Die aktuelle Debatte über den Rundfunkbeitrag zeigt aus Sicht Rößners das "Unvermögen", sich einer Reform wirklich anzunehmen. "So umschiffen die verantwortlichen Länderchefs die Frage, wie genau der öffentlich-rechtliche Auftrag in Zeiten der Digitalisierung aussehen und wie er an die veränderten Nutzungsbedingungen und berechtigten Nutzererwartungen angepasst werden muss", schreibt die Medienexpertin weiter. Wichtig sei etwa die Frage, wie der freie Meinungsbildungsprozess im Netz gewährleistet, die Gefahr von Missbrauch und Manipulation gebannt und intransparenten Selektionsprozessen von Plattformen wie Facebook und Youtube entgegengewirkt werden könnten. "Gerade diese Herausforderungen machen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk unverzichtbar, und dafür braucht es eine Weiterentwicklung zu einer öffentlich-rechtlichen Plattform", so Rößner.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.01.2019 - 16:33 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung