Dienstag, 22. Januar 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

DSGVO-Verstöße: Google muss in Frankreich 50 Millionen Euro zahlen
Wirtschaft droht mit Veto bei Kohlekommission
Digitalisierung: Adidas-Chef Rorsted kritisiert Kanzlerin Merkel
CDU-Digitalpolitiker: Millionen-Strafe für Google zu niedrig
Kipping lehnt Einstufung der AfD als Verfassungsschutz-Prüffall ab
DAX im Minus - Euro etwas stärker
INSA-Umfrage: AfD fällt auf vierten Platz zurück
Spahn plant in der Pflege über diese Legislatur hinaus
FDP-Vorschlag für ein "Weiterbildungs-Amazon"
Von der Leyen sieht neuen Élysée-Vertrag als Chance für Europa

Newsticker

16:12Polizeigewerkschaften reagieren zurückhaltend auf Anti-AfD-Vorstoß
15:30Lindner will Moratorium bei Stickoxid-Grenzwerten
14:56Rehlinger: Nicht in vergiftete Debatte um Tempolimits verbeißen
14:50"Werk ohne Autor" für Auslands-Oscar nominiert
14:31++ EILMELDUNG ++ Deutscher Film "Werk ohne Autor" für Oscar nominiert
14:12Verkehrsministerium sagt Beratungen zu klimaneutraler Mobilität ab
14:02AfD fürchtet Schuldenvergemeinschaftung durch "Aachener Vertrag"
13:48Hartz-IV-Reform: Juso-Chef will Zumutbarkeitsregeln verändern
13:38Tobias Hans will weitere Freundschaftsverträge mit Nachbarstaaten
13:18Plätze im ÖPNV durchschnittlich zu 22 Prozent ausgelastet
12:43Regierungsbau könnte erste Flugpläne am BER einschränken
12:30DAX lässt am Mittag nach – ZEW-Index besser als erwartet
12:30DAX lässt am Mittag nach – ZEW-Index besser als erwartet
12:19Datenschützerin sieht Rekordstrafe für Google als Mahnung
11:55EU-Kommission verhängt Millionenstrafe gegen Mastercard

Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.070 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen besser als erwartet aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bahnchef verspricht mehr Pünktlichkeit


Verspätungs-Anzeige bei der Bahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bahnchef Richard Lutz hat kurz vor den Gesprächen mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CDU) am Dienstag mehr Pünktlichkeit versprochen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir im ersten Halbjahr dieses Jahres Schritt für Schritt besser werden. Mit unserem Aufsichtsrat haben wir für 2019 ein Pünktlichkeitsziel im Fernverkehr von 76,5 Prozent vereinbart. Kurzfristig helfen unter anderem mehr Personal sowie ein besseres Baustellen- und Fahrzeugmanagement", sagte Lutz der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" (Ausgabe vom 13.1.).

Das ist allerdings nur eine leichte Steigerung der Pünktlichkeit. 2018 erreichte die Bahn mit 75 Prozent einen Tiefstand. Bahn-Experten halten für einen reibungslosen Betriebsablauf mindestens 85 Prozent für nötig. Lutz sprach sich auch gegen eine Verschmelzung von Bahn-Tochtergesellschaften aus, wie sie einige Bahnpolitiker gefordert haben. "Davon halte ich nichts, weil es ein komplexes Gesetzgebungsverfahren nach sich ziehen würde. Statt unsere Energie dafür zu vergeuden, sollten wir uns so organisieren, dass wir uns zu 100 Prozent auf unsere Kunden konzentrieren können." Eine Umfrage der FAS unter den wichtigsten Parteien im Bundestag zeigt, dass trotz der aktuell massiven Schwierigkeiten der Bahn niemand den Rücktritt von Lutz fordert. "Wer glaubt, dass mit dem Austausch von Personen im Bahnvorstand automatisch nur ein Zug pünktlicher fährt, ist auf dem Holzweg", sagt zum Beispiel Sören Bartol, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zuständig für Verkehrspolitik. "Eine Diskussion über Köpfe bringt den DB-Konzern und den Schienenverkehr in Deutschland keinen Millimeter weiter, das ist reiner Aktionismus. Unter den derzeitigen verkehrspolitischen Rahmenbedingungen wird ein anderer DB-Chef nicht viel besser agieren können", sagt der verkehrspolitische Sprecher der Grünen, Matthias Gastel. Auch Karl-Peter Naumann vom Fahrgastverband Pro Bahn fordert keine Ablösung von Lutz und sieht das Verkehrsministerium als Hauptproblem. Es habe den nötigen Schienenausbau jahrelang nicht vorangetrieben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 12.01.2019 - 18:06 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung