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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst Kurgewinne verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 12.070 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Iranische Bank zeigt Telekom wegen Boykotts an


Deutsche Telekom / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Hamburger Bank Melli hat laut eines Berichts des "Spiegel" Mitte Februar bei der Bonner Staatsanwaltschaft Anzeige gegen die Telekom erstattet. Darin wirft die Filiale der größten iranischen Staatsbank dem Konzern einen "illegalen Boykott" vor, der mit einem Bußgeld von bis zu 500.000 Euro geahndet werden kann, schreibt das Magazin. Die Telekom habe sich dem politischen Druck der USA gebeugt und damit Anti-Boykott-Bestimmungen der EU gebrochen.

Dem Schritt geht ein seit Wochen schwelender Streit zwischen der Bank und der Telekom voraus. Die Telekom hatte der Bank Melli und anderen Firmen aus dem Iran Ende vergangenen Jahres fristlos die Telefon- und Internetleitungen gekündigt, wogegen sich das iranische Geldhaus wehrte. Inzwischen hätten die Bank und andere Iran-Unternehmen in sechs Eilverfahren vor den Landgerichten Hamburg und Bonn gegen die Telekom gewonnen, schreibt der "Spiegel". Die Gerichte entschieden vorerst, dass die fristlosen Kündigungen unwirksam waren. In zwei Fällen, in denen es um fristgerechte Kündigungen ging, siegte vorerst die Telekom, etwa weil die Gerichte die Eilbedürftigkeit der Entscheidung ablehnten, berichtet das Magazin. Hintergrund der Auseinandersetzung ist das Atomabkommen mit Iran. Während die EU daran festhalten will, haben die USA den Pakt mit den Mullahs gekündigt. Die US-Amerikaner haben daraufhin nicht nur Sanktionen gegen iranische Firmen verhängt, sie drohen auch europäischen Konzernen, die in der EU mit iranischen Firmen Geschäfte machen. Neben der Telekom hatten auch ein bekannter Aufzughersteller und ein deutscher Autobauer versucht, durch fristlose Kündigungen iranische Kunden in Deutschland loszuwerden. Den Kündigungen steht die kürzlich noch einmal verschärfte Anti-Blocking-Verordnung entgegen, mit der die EU europäische Firmen im Iran-Geschäft ausdrücklich schützen will.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 15.03.2019 - 19:35 Uhr

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