Samstag, 20. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

UN-Tribunal verurteilt Karadzic zu lebenslanger Haft


Fahne vor den Vereinten Nationen (UN) / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der ehemalige bosnische Serbenführer Radovan Karadzic ist von einem UN-Tribunal wegen Völkermords, Kriegsverbrechen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit in den 1990er-Jahren während des Bosnienkrieges zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er sei schuldig wegen Mordes, Verfolgung und Zwangsvertreibung bosnischer Muslime, urteilten die Richter des UN-Tribunals am Mittwoch im Berufungsverfahren in Den Haag. Zudem sei Karadzic verantwortlich für die Belagerung der bosnischen Stadt Sarajevo sowie den Völkermord von Srebrenica im Juli 1995, so die Richter weiter.

In erster Instanz war er im März 2016 noch zu einer Gefängnisstrafe von insgesamt 40 Jahren verurteilt worden. Karadzic war von 1990 bis 1992 Parlamentspräsident der Sozialistischen Republik Bosnien und Herzegowina und von 1992 bis 1996 Präsident der serbischen Teilrepublik von Bosnien und Herzegowina. Im Zusammenhang mit dem Bosnienkrieg lag seit 1996 ein internationaler Haftbefehl des UN-Kriegsverbrechertribunals in Den Haag gegen ihn vor. Daraufhin wurde Karadzic am 21. Juli 2008 in der serbischen Hauptstadt Belgrad festgenommen. Das UN-Kriegsverbrechertribunal warf ihm vor, während seiner Amtszeit als Präsident Kriegsverbrechen, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit befohlen zu haben.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.03.2019 - 15:59 Uhr

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