Mittwoch, 26. Juni 2019
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Börse

Am Mittwoch hat sich der DAX kaum verändert gezeigt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.245,32 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,14 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Thyssenkrupp mit einem kräftigen Kurssprung von über sechs Prozent im Plus, gefolgt von den Aktien der Deutschen Bank und von Adidas. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Sozialdemokraten warnen EU-Staaten vor Blockadepolitik


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach Ansicht des SPD-Europapolitikers Jens Geier droht bei einem starken Abschneiden der Populisten bei der Europawahl eine Blockadepolitik, die der Demokratie schaden wird. "Meine Sorge ist, dass viele Staats- und Regierungschefs einen Rechtsruck bei den Wahlen zum Anlass nehmen, stärker auf Nationalismus und weniger auf Europa zu setzen und deshalb im Ministerrat von Konsens auf Konfrontation schalten", sagte der Vorsitzende der deutschen SPD-Abgeordneten im EU-Parlament der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Damit erhöhe sich die Gefahr, "dass der Grundkonsens unter den Regierungen, ob und wie wir Europa weiterbauen wollen, erodiert. Das bietet für die nächsten Jahre viel Sprengkraft".

Im EU-Parlament werde es indes "wieder genug proeuropäische Fraktionen geben, die untereinander einigungs- und kompromissfähig sind", sagte Geier mit Blick auf die Zusammensetzung der Abgeordnetenkammer nach der Wahl. Der SPD-Politiker geht davon aus, dass die Regierungskrise in Österreich Europas demokratische Kräfte beflügeln wird. "Die Strache-Affäre wird vielen Menschen die Augen öffnen. Es zeigt noch einmal ganz deutlich, dass man mit Rechten besser nicht regiert", sagte Geier: "Die angeblichen Saubermänner der Politik, die den Altparteien so gern zeigen wollen, woher der Wind weht, sind offensichtlich schlimmer, als wir uns das vorstellen konnten. Dazu zähle ich auch die AfD mit ihren fragwürdigen Wahlkampfspenden." Das Prinzip, dass nur ein zur Wahl aufgestellter Spitzenkandidat auch Chef der EU-Kommission werden kann, wollen die deutschen Sozialdemokraten trotz der Kritik aus Frankreich und anderen EU-Staaten verteidigen. "Wir werden jeden Kandidaten durchfallen lassen, der sich nicht als Spitzenkandidat zur Wahl gestellt hat. Notfalls sind wir entschlossen, einen institutionellen Machtkampf mit dem Europäischen Rat auszutragen. Das sind wir unseren Wählerinnen und Wählern schuldig, die auf eine transparente EU setzen", sagte Geier. Die neue EU-Kommission soll im November stehen. Bis dahin, so Geier, gebe es genügend Zeit für eine Einigung mit dem Rat: "Wer das Spitzenkandidatenprinzip nicht ernst nimmt, begeht Betrug an den Wählerinnen und Wählern."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.05.2019 - 07:52 Uhr

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