Dienstag, 20. August 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Dienstagmittag leichte Kursgewinne verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.730 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Mit Spannung blicken die Anleger am Dienstag nach Italien. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Berlin will Ende türkischer Gasbohrungen in Hoheitsgewässern Zyperns


Türkische Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Streit um türkische Erdgasbohrungen in den Hoheitsgewässern Zyperns hat die Bundesregierung am Dienstag den Ton gegenüber Ankara verschärft. "Die Bundesregierung ruft die Türkei dazu auf, die Souveränität der Republik Zypern zu achten und alle Bohrungs- und Explorationstätigkeiten in deren Ausschließlicher Wirtschaftszone zu unterlassen", sagte eine Regierungssprecherin der "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe). Der Türkei komme gerade als NATO-Mitgliedsstaat "eine besondere sicherheitspolitische Verantwortung" zu.

Die Aktivitäten der türkischen Marine rund um Zypern könnten sich auf zukünftige Waffenexportgenehmigungen in die Türkei auswirken, warnte die Sprecherin. Im Rahmen der "restriktiven und verantwortungsvollen Rüstungspolitik" Deutschlands gelte: "Die Entwicklungen in der Türkei und auch im östlichen Mittelmeer werden von der Bundesregierung dabei genau verfolgt und wie bisher im Rahmen ihrer Genehmigungspraxis berücksichtigt", so die Regierungssprecherin weiter. Auch der zypriotische Botschafter Andreas Hadjichrysanthou warnte vor einer Militarisierung des Konflikts durch die Türkei. Die türkischen Bohrplattformen in den Gewässern seines Landes würden "von einer großen Anzahl türkischer Kriegsschiffe begleitet. Diese unverantwortlichen Aktionen der Türkei müssen im Interesse der Stabilität im östlichen Mittelmeerraum unverzüglich eingestellt werden", so der zypriotische Botschafter. Zudem brachte er neue Sanktionen gegen die Türkei ins Spiel. Sein Land fordere die Europäische Kommission auf, "die Arbeit an möglichen gezielten Maßnahmen fortzusetzen, falls die Türkei diese illegalen Aktivitäten fortsetzt", sagte Hadjichrysanthou der "Bild-Zeitung". Seit der Entdeckung großer Erdgasvorkommen vor der Küste gibt es einen Konflikt um den Zugang zu den Ressourcen zwischen Zypern, der Türkei und der EU. Die Türkei hat kürzlich ein zweites Schiff für Probebohrungen vor die Küste der Insel entsandt. Völkerrechtlich gehört die ganze Insel seit 2004 zur EU - inklusive der Türkischen Republik Nordzypern, die nur von Ankara anerkannt wird.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.07.2019 - 18:32 Uhr

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