Dienstag, 21. Juli 2026
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Dax kann von neu aufkeimenden Friedenshoffnungen kaum profitieren
Zum Wochenstart hat der Dax sich kaum verändert. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.846 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,1 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste fanden sich RWE, Siemens Energy und Fresenius wieder. Auf der Verliererseite notierten dagegen unter anderem die Aktien von Bayer, Brenntag und MTU. "Die Nachrichten über eine gesteigerte Verhandlungsbereitschaft des Iran nach den intensiven Angriffen der USA geben den Investoren wieder etwas Zuversicht, dass sich die Situation im Nahen Osten bald wieder entspannt", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Noch aber bleibe die Lage für die Börse undurchsichtig und nur schwer einschätzbar. "Die USA wollen mit schierer militärischer Dominanz die Situation rund um die Straße von Hormus in den Griff bekommen. Gleichzeitig müssen die anderen Golfstaaten jederzeit mit einer Eskalation und Ausweitung der Angriffe auf ihr Hoheitsgebiet rechnen." "Der Dax allerdings konnte heute nur wenig bis gar nicht von den zurückkehrenden Friedenshoffnungen profitieren. Einerseits halfen die Käufe bei den Schwergewichten wie Siemens, Siemens Energy, SAP und Versicherungstiteln. Andererseits fehlte es aber an der entsprechenden Marktbreite, um sich wieder in Richtung 25.000er-Marke zurückzukämpfen." Der Irankrieg berge die Gefahr, dass sich das Pulverfass Nahost jederzeit wieder entzünden könne. "Die Folgen wären gerade für Europa verheerend. Ansonsten bleiben die Investoren skeptisch, dass sich die hohen Investitionen in dem KI-Sektor zeitnah für die Unternehmen wieder amortisieren werden. Chinas Konkurrenz übt enormen Druck auf die Branche aus. Diese Dynamik könnte sich negativ auf die US-Halbleiterunternehmen auswirken, die derzeit noch die Nutznießer der hohen Investitionen der Hyperscaler sind", sagte Lipkow. Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagnachmittag etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1410 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8764 Euro zu haben. Der Goldpreis ließ leicht nach, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.013 US-Dollar gezahlt (-0,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 113,08 Euro pro Gramm. Der Ölpreis war unterdessen unverändert: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 88,10 US-Dollar, genau wie am Vortagesschluss. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 20.07.2026 - 17:43 Uhr
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