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Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.000 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Rheinmetall und BASF, am Ende Infineon, die Commerzbank und Symrise. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Frauenanteil an Führungspositionen steigt nur leicht


Geschäftsfrauen mit Smartphone (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Der Frauenanteil an Führungspositionen ist im vergangenen Jahr mit 30,3 Prozent deutlich niedriger gewesen als der Frauenanteil an allen Erwerbstätigen von 47,1 Prozent. Auch wenn sich heute mehr Frauen in Führungspositionen befinden als noch vor über 30 Jahren (1992: 25,8 Prozent), waren 2025 immer noch knapp sieben von zehn Führungskräften männlich, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit.

7,1 Prozent der rund 30 Millionen Vollzeiterwerbstätigen in Deutschland haben im vergangenen Jahr gewöhnlich 49 Stunden und mehr pro Woche gearbeitet. Selbstständige mit Beschäftigten (44,5 Prozent) und Solo-Selbstständige (23,0 Prozent) waren am häufigsten von überlanger Arbeitszeit betroffen. Im Vergleich dazu arbeiten nur 4,1 Prozent aller vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer so viele Stunden. Im Durchschnitt arbeiteten Vollzeiterwerbstätige im vergangenen Jahr 40,2 Stunden in der Woche.

Generell gilt: je älter die Erwerbstätigen, desto länger die Arbeitszeiten. Während 1,4 Prozent der Vollzeiterwerbstätigen im Alter von 15 bis 24 Jahren mindestens 49 Stunden pro Woche arbeiteten, lag dieser Anteil bei den Erwerbstätigen in Vollzeit zwischen 55 und 64 Jahren bei 9,6 Prozent. Einer der Gründe für die deutlichen Unterschiede ist der hohe Anteil überlanger Arbeitszeiten bei Führungskräften, die eher in höheren Altersgruppen und bei Männern zu finden sind.

Selbstständige mit Beschäftigten haben häufiger später Feierabend als Arbeitnehmer. 30,8 Prozent der Selbstständigen mit Beschäftigten haben 2025 regelmäßig zwischen 18 und 23 Uhr gearbeitet. Bei den Arbeitnehmern war es hingegen nur gut jede siebte Person (13,4 Prozent). Bei der Nachtarbeit von 23 bis 6 Uhr war das Verhältnis ausgeglichen: Nur 4,2 Prozent der Selbstständigen mit Beschäftigten und 4,3 Prozent der Arbeitnehmer verdienten ihr Geld, während andere schliefen.

Zu geringe Arbeitszeiten können auch zur Belastung werden, und das nicht nur, weil sie meist zu Gehaltseinbußen führen. Teilweise wird kürzer gearbeitet, weil gerade keine Tätigkeit mit höherer Stundenzahl zu finden ist: 4,9 Prozent aller gut 13 Millionen Teilzeiterwerbstätigen betrachteten 2025 die Teilzeitarbeit als Notlösung. Sie gaben als Grund für ihre Teilzeittätigkeit an, keine Vollzeitstelle gefunden zu haben. Im Vergleich zu 2015 hat der Anteil sich mehr als halbiert (2015: 12,9 Prozent). 2025 waren 6,5 Prozent der teilzeitbeschäftigten Männer und 4,3 Prozent der Frauen auf der Suche nach einem Vollzeitjob.

Ein weiterer Stressfaktor ist die Unsicherheit über die berufliche Zukunft, die unter anderem mit der Befristung von Arbeitsverträgen zusammenhängt. 2025 waren in Deutschland 7,2 Prozent der Arbeitnehmer ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Die meisten der befristet Beschäftigten (52,4 Prozent) besaßen einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Bei 21,3 Prozent der Befragten betrug die Befristung ein bis unter zwei Jahre, bei weiteren 14,7 Prozent zwei bis unter drei Jahre. 11,6 Prozent gaben an, einen Vertrag mit einer Laufzeit von mehr als drei Jahren zu besitzen.

Im Jahr 2025 waren 41,3 Prozent der Erwerbstätigen ab 25 Jahren seit mindestens zehn Jahren bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt. 20,1 Prozent arbeiteten seit fünf bis zehn Jahren am gleichen Arbeitsplatz und eine Beschäftigungsdauer von weniger als fünf Jahren gaben mehr als ein Drittel (38,6 Prozent) an.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 08:06 Uhr

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