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Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.000 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Rheinmetall und BASF, am Ende Infineon, die Commerzbank und Symrise. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Etwas weniger Alleinerziehende in Deutschland


Mutter mit Kind und Kinderwagen (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Im Jahr 2025 haben rund 1,62 Millionen Alleinerziehende in Deutschland gelebt. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag nach Erstergebnissen des Mikrozensus mit.

Damit gab es in knapp jeder fünften (19,4 Prozent) Familie mit Kindern unter 18 Jahren nur ein Elternteil. Im Vergleich zu 2015 zeigt sich ein leichter Rückgang: Damals hatte es 1,65 Millionen Alleinerziehende gegeben, der Anteil der Alleinerziehenden-Familien an allen Familien mit minderjährigen Kindern hatte bei 20,5 Prozent gelegen.

Der Großteil der Alleinerziehenden ist nach wie vor weiblich. Im Jahr 2025 gab es 1,37 Millionen alleinerziehende Mütter. Damit waren mehr als vier von fünf (84,4 Prozent) Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren Frauen. Zehn Jahre zuvor hatte ihr Anteil bei 88,9 Prozent gelegen. Der Anteil der Väter unter den Alleinerziehenden ist entsprechend gestiegen: von 11,1 Prozent im Jahr 2015 auf 15,6 Prozent im Jahr 2025. Zuletzt gab es 253.000 alleinerziehende Väter, die mit ihren minderjährigen Kindern in einem Haushalt lebten.

Ein Vorschlag für die Reform des Unterhaltsvorschusses sieht vor, diesen künftig nur noch für Kinder unter 16 Jahren zu gewähren. Bisher liegt die Altersgrenze bei 18 Jahren. Im Jahr 2025 waren 15,8 Prozent der minderjährigen Kinder von Alleinerziehenden 16- und 17-Jährige. Insgesamt waren dies 373.000 Jugendliche. Betroffen von der Reform des Unterhaltsvorschusses wären 21,2 Prozent der Familien Alleinerziehender.

Insgesamt lebten im Jahr 2025 rund 2,36 Millionen Kinder unter 18 Jahren mit nur einem Elternteil zusammen. Das waren 16,8 Prozent aller Minderjährigen in Deutschland.

Alleinerziehende Mütter arbeiten häufiger in Vollzeit als Mütter mit einem Partner oder einer Partnerin, bei alleinerziehenden Vätern ist es umgekehrt. Im Jahr 2025 arbeiteten 38,6 Prozent der 956.000 erwerbstätigen alleinerziehenden Mütter mit Kindern unter 18 Jahren in Vollzeit. Bei Müttern, die in einer Ehe oder Lebensgemeinschaft lebten, lag die Vollzeit-Erwerbstätigenquote bei 30,7 Prozent. Der Anteil der erwerbstätigen alleinerziehenden Väter mit minderjährigen Kindern, die in Vollzeit arbeiten, war mit 83,8 Prozent hingegen niedriger als der von Vätern in Partnerschaft (91,5 Prozent).

Insgesamt lag die Erwerbstätigenquote von Alleinerziehenden mit Kindern unter 18 Jahren im vergangenen Jahr bei 71,8 Prozent. Väter (82,8 Prozent) waren dabei häufiger erwerbstätig als Mütter (69,8 Prozent).

Alleinerziehende und ihre Kinder sind besonders stark von Armutsgefährdung betroffen. Nach Ergebnissen der Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC) 2025 hatten zuletzt 28,9 Prozent der Personen in Alleinerziehenden-Haushalten ein Einkommen unterhalb der Armutsgefährdungsgrenze. Damit war die Armutsgefährdungsquote von Menschen in Haushalten von Alleinerziehenden mehr als doppelt so hoch wie die von Menschen in Haushalten von Paaren mit einem oder mehreren Kindern (12,0 Prozent). Zum Vergleich: Über alle Haushaltstypen hinweg waren 16,1 Prozent der Bevölkerung von Armut bedroht.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 08:19 Uhr

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