Donnerstag, 23. Juli 2026
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Der Dax ist am Donnerstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 25.000 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,6 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Rheinmetall und BASF, am Ende Infineon, die Commerzbank und Symrise. [Weiter...] Finanzmärkte aktuell:
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Wohnungsbau in Deutschland erneut rückläufig
In Deutschland wird die Zahl der Wohnungsfertigstellungen 2026 voraussichtlich auf 185.000 Einheiten sinken. Erst 2027 werden wieder etwas mehr Wohnungen gebaut (195.000 Einheiten), wie Prognosen der Forschergruppe Euroconstruct zeigen, der auch das Ifo-Institut angehört. "Die Aussichten für den Wohnungsbau in Deutschland hatten sich bis zum Februar zwar etwas aufgehellt", sagte Ifo-Branchenexperte Ludwig Dorffmeister. "Der Irankrieg und die anziehende Bauinflation dürften den Projektentwicklern und Häuslebauern das Leben aber wieder erschweren." Bis 2028 dürfte die Zahl der Wohnungsfertigungen in Deutschland mit 210.000 Einheiten die Zahl von 2025 (207.000) erstmals wieder leicht überschreiten. Dennoch bleibt das Niveau etwa 17 Prozent unter dem Stand von 2024. "Zu den Gründen für die sehr langsame Erholung zählt auch die lange Zeitspanne zwischen Genehmigung und Fertigstellung, die sich seit Beginn dieses Jahrzehnts um etwa ein halbes Jahr auf 27 Monate vergrößert hat", sagte Dorffmeister. Für den europäischen Wohnungsbau rechnet die Expertengruppe mit einer moderaten Ausweitung der Bauaktivitäten bis 2028. Gemäß Prognose klettert die Fertigstellungszahl in den Jahren 2026 und 2027 auf 1,44 bzw. 1,51 Millionen Wohneinheiten. Für 2028 rechnen die Bauexperten mit einem Fertigstellungsvolumen von 1,57 Millionen Einheiten. "In Ländern wie Spanien, Frankreich und Großbritannien dürften in den kommenden Jahren deutlich mehr Wohnungen fertig werden, während es für Deutschland und Italien allenfalls leicht nach oben geht", so Dorffmeister. Insgesamt wird die europäische Bauwirtschaft laut Prognose von 2026 bis 2028 um jeweils zwei Prozent pro Jahr expandieren. Angetrieben vom Neubausegment findet der Wohnungsbau nach drei Jahren Schrumpfung 2026 zurück in die Wachstumsspur. Im Tiefbau wird die Dynamik bis 2028 hingegen kontinuierlich nachlassen. Im übrigen Hochbau (Nichtwohnhochbau) fehlt eine klare Tendenz; dieser dürfte 2027 sein größtes Plus aufweisen. © dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 09:05 Uhr
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