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Am Donnerstag hat der Dax deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.763 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem schwachen Start baute der Dax am Nachmittag seine Verluste aus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

EZB lässt Leitzins unverändert


EZB (Archiv) / Foto: via dts Nachrichtenagentur

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins unverändert gelassen. Das teilte die Notenbank am Donnerstag nach ihrer Ratssitzung in Frankfurt mit. Dementsprechend liegen der Zinssatz für die Einlagefazilität sowie die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte und für die Spitzenrefinanzierungsfazilität weiterhin bei 2,25 Prozent, 2,40 Prozent beziehungsweise 2,65 Prozent.

"Die Unsicherheit ist nach wie vor hoch, und die Auswirkungen des Energieschocks auf die Inflation sind noch nicht vollständig zum Tragen gekommen", teilten die Notenbanker mit. Die Aussichten für die Energiepreise seien zwar sehr volatil, lägen aber derzeit in der Nähe des Basisszenarios der von Fachleuten des Eurosystems erstellten Projektionen vom Juni und deutlich über dem Niveau, das vor dem Konflikt im Nahen Osten verzeichnet wurde, erklärte die Zentralbank.

Der EZB-Rat beobachte die Intensität und die Dauer des Schocks sowie seine indirekten Auswirkungen und Zweitrundeneffekte genau, hieß es. Der EZB-Rat zeigte sich fest entschlossen, seine Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiert.

Man sei "weiterhin gut positioniert, um die durch den Konflikt verursachte Unsicherheit zu bewältigen", so die Zentralbank. Die Festlegung des angemessenen geldpolitischen Kurses werde von der Datenlage abhängen und von Sitzung zu Sitzung erfolgen. So sollen die Zinsbeschlüsse des EZB-Rats auf seiner Beurteilung der Inflationsaussichten und der damit verbundenen Risiken, vor dem Hintergrund aktueller Wirtschafts- und Finanzdaten, sowie der Dynamik der zugrunde liegenden Inflation und der Stärke der geldpolitischen Transmission basieren. Der EZB-Rat erklärte, man lege sich nicht im Voraus auf einen bestimmten Zinspfad fest.

Man sei bereit, alle Instrumente im Rahmen des Mandats anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von zwei Prozent stabilisiert, und um die reibungslose Funktionsfähigkeit der geldpolitischen Transmission aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus stehe das Instrument zur Absicherung der Transmission (Transmission Protection Instrument) zur Verfügung, um ungerechtfertigten, ungeordneten Marktdynamiken entgegenzuwirken, die eine ernsthafte Bedrohung für die Transmission der Geldpolitik im Euroraum darstellen. Dies ermögliche dem EZB-Rat eine effektivere Erfüllung seines Preisstabilitätsmandats.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

 

NEWS25-Meldung vom 23.07.2026 - 14:31 Uhr

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